AEK Pellets - Qualitativ einwandfreie Pellets
Gut geprüft, ist halb produziert

Der grösste Pelletsproduzent in der Schweiz ist AEK Pellet AG, Balstahl. Das Unternehmen leistet mit einer Kapazität von 60.000 Tonnen pro Jahr einen grossen Beitrag zur Versorgungssicherheit.
 | Rohstoff Die AEK Pellet AG produziert Pellets aus naturbelassenem Sägemehl, Hobelspäne bis hin zu Schnitzel ohne Rindenanteil. Das Schweizer Restholz stammt von Schweizer Sägereien und Holzbetrieben. Vor allem Fichten- und Tannenholz wird verarbeitet, sowie ein kleiner Anteil Hartholz, wie Buche und Eiche. Angeliefert wird das Material entweder in trockenem oder nassem Zustand. |
Produktion1. Pufferspeicher:
Nach der Zwischenlagerung in grossen Silos verweilt das Sägemehl kurz im Pufferspeicher. Dieser sorgt zum Einen für die Homogenisierung, also einen Feuchteausgleich des Materials, zum Anderen, dass für die Pressung immer genügend Rohstoff vorhanden ist.
2. Hammermühle:
Nachdem Magnet- und Schwerteileabscheider mögliche Fremdteile aussortiert hat, geht es an die Feinmahlung. Dafür sorgen die 132 Hämmerchen mit einer Leistung von 3000 Umdrehungen pro Minute.
3. Konditionierung:
Hier wird ein minimaler Anteil von Maisstärke beigemischt. Dies dient vor allem dazu, dass die Masse gleitfähiger und der Pressvorgang erleichtert wird. Der Anteil der Stärke ist minimal. Nach dem Beimischen der Maisstärke wird der Feuchtegehalt automatisch gemessen und je nach Bedarf warmes Wasser zugefügt. Bei der Pressung gehen 4% Wasser verloren, das Fertigprodukt soll einen Trockenwert von >90% erreichen.
4. Pressen:
Das Herzstück der Produktion sind die drei Pressen. Jede Presse bringt einen Durchsatz von vier Tonnen pro Stunde und das Sägemehl wird dabei vier bis sechsmal verpresst. Vor dem Pressen verweilt die Masse während 20 Minuten im Reifesilo. Erst nach der Homogenisierung geht es weiter Richtung Matrize. Der Matrizenring mit seinen Löchern sorgt für die Formgebung. Dabei wird der Rohstoff mechanisch auf Rund 100°C erhitzt und mittels Zwangsspeisung durch die Matrize gedrückt. Durch die Erwärmung löst sich das Lignin, ein Holzeigener Bestandteil. Je nach Holzart variiert der Anteil an diesem natürlichen Klebestoff. Das Lignin verbindet die Holzteilchen und sorgt somit für die Festigkeit des Pellets. Auch schmiegt es sich als schützende und glänzende Hülle um das Pellet. Ein Erkennungsmerkmal für gute Pelletqualität. Der Pelletschneider am Ende des Matrizenrings schneidet die Stäbchen in die genormte Länge. Und fertig ist das kleine Energiestäbchen.
5. Lufttrocknen:
Wichtig ist, dass die Pellets auf Raumtemperatur heruntergekühlt werden. Sonst kann sich im Lagersilo Kondenswasser bilden. Dazu wird auf dem Bandkühler Umgebungsluft angezogen
und die Pellets mit kühlem Wind umweht.
6. Labor:
Klein, aber fein. So lässt sich das Labor der AEK Pelet AG beschreiben. Mit den paar Analysegeräten lassen sich Feuchte, Dichte und Abrieb messen. Stündlich werden Proben genommen, gemessen und protokolliert. Eine weitere Massnahme, um die konstant hohe Qualität als Versprechen an die Kundschaft abzugeben.
7. Lagern:
Um jederzeit lieferfähig zu sein, legt AEK grosse Lager an. Vor Ort in der Klus ragen sechs Silos mit einer Lagermenge von 5400 Tonnen in die Höhe. In dezentralen Lagern erfüllt AEK weitere Kapazitäten von 10'000 Tonnen. Somit ist sichergestellt, dass jederzeit die gewünschte Menge ausgeliefert werden kann.
8. Auslieferung:
Die Silofahrzeuge werden mit bis zu 18 Tonnen Pellets befüllt. Diese Fahrzeuge werden auf Wägezellen gestellt, damit das exakte Einfüllgewicht bestimmt werden kann.