Ölpreis-Marktnews: Archiv

Starker US-Dollar und erhöhte Lagerbestände belasten Ölpreise

05.08.2010

Die Ölpreise sind auf heute Morgen wegen des anziehenden Dollarkurses wieder gefallen.

Am Morgen kostete ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im September 82,11 US-Dollar und damit 36 Cent weniger als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent sank um 31 Cent auf 81,89 Dollar. Da der Dollar so kräftig anstieg, konnten die Ölpreise trotz positiven Konjunkturdaten auf dem Vortagesniveau gehalten werden. Der Arbeitsmarktbericht von ADP wie auch der Einkaufsmanagerindex für das Dienstleistungsgewerbe überraschten die Marktteilnehmer positiv. Die Rohöl- und Benzinvorräte sanken nicht so stark wie erwartet.

Nach vier höheren Schlusskursen in Folge endeten gestern die Rohölnotierungen an der Yorker Ölbörse erstmals wieder unter Vortag. Zwar gingen die US-Lagerbestände beim Rohöl gemäss EIA im Vergleich zur Vorwoche zurück, dafür drückten aber der stärkere US-Dollar und die schwachen Benzinnotierungen auf die Ölpreise. Der Vorjahresvergleich zeigt, dass die Lagerbestände in den USA bei allen Produkten mehr als komfortabel sind. Beim Benzin haben sie, jeweils verglichen mit der letzten Juli Woche sogar den höchsten Stand seit 1990 erreicht.
Möglicherweise wird diese Tatsache bald einmal Einfluss auf die Notierungen haben. Wie bereits anfangs Woche liefen auch gestern die Aktienkurse und die Ölpreise nicht in die gleiche Richtung. Der Dow Jones konnte 0,41 Prozent zulegen.

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Stand: 05.08.2010, nächstes Update: 06.08.2010

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der Rohölpreise. US-Rohöl gilt als Referenzprodukt. Die Entwicklung dieses Produkts dominiert in der Regel auch die Preise für Heizöl, Diesel und Benzin. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten oder Dollarkurs jedoch abweichen.

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