Ölpreis-Marktnews: Archiv

Ölpreis steigt wieder an

01.09.2010

Die Ölpreise auf heute Morgen nach den deutlichen Kursverlusten seit Wochenanfang wieder gestiegen. An der asiatischen Börse kostete ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Oktober 72,43 US-Dollar (57,1 Euro). Das waren 71 Cent mehr als am Dienstag. Der Preis für ein Fass der Nordseesorte Brent stieg um 48 Cent auf 75,12 Dollar.

Bevor die Preise wieder gestiegen waren, war der Ölpreis ca. 4 Dollar nach unten gerutscht. Der Ölpreis bewegt sich weiterhin auf tiefem Niveau – die Händler fürchten sich vor einem Double Dip (erneutes Abgleiten der Weltwirtschaft in eine Rezession) und halten sich stark zurück. Das grosse Fürchten vor einer schwachen Wirtschaftslage könnte durch die gemässigte Konsumentenstimmung zu einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung werden. Öl ist zur Zeit aufgrund seiner starken Abhängigkeit von der allgemeinen Konjunktur nicht gerade das beliebteste Investitionsobjekt. Wo nicht investiert wird, sinkt der Preis.

Zu beachten gilt aber bei Produkten wie hiesigem Heizöl, dass weitere Faktoren wie beispielsweise Frachtgebühren oder die Nachfrage bzw. die Menge an Lieferungen eine kostentreibende Rolle spielen können. Sollte der Heizölpreis weiterhin so tief bleiben, könnte dies zu einer verstärkten Nachfrage und damit Anfangs Winter zu kurzfristigen Lieferengpässen führen (siehe 2009) – dies könnte Heizöl verteuern, ohne dass der Ölpreis an der Börse zwingend angestiegen sein muss.

Sorgen Sie auf diesem Preisniveau vor und füllen Sie Ihren Heizöltank frühzeitig.

Eine regelmässige Heizöl - Kontrolle im Tank ist nach wie vor sehr wichtig. Bestellen Sie bei Bedarf frühzeitig. Für kurzfristige Lieferungen (zuschlagspflichtig) kontaktieren Sie uns bitte telefonisch unter 0844 000 000.

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1 USD = CHF 1.0153
Stand: 01.09.2010, nächstes Update: 02.09.2010

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der Rohölpreise. US-Rohöl gilt als Referenzprodukt. Die Entwicklung dieses Produkts dominiert in der Regel auch die Preise für Heizöl und Benzin. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten oder Dollarkurs jedoch abweichen.

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