Ölpreis-Marktnews: Archiv

Ölpreise steigen - Libyen könnte Export drosseln.

22.02.2011

Der Preis für die Rohölsorte Brent ist auf heute um 1,86 Dollar auf 107,60 Dollar gestiegen. Auch der US-Ölpreis erreicht zwischenzeitlich den höchsten Stand seit Oktober 2008. Die Sorge vor Produktionsausfällen in Libyen hat die Ölpreise am Dienstag kräftig in die Höhe getrieben. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur April-Lieferung kostete im frühen Handel 107,60 US-Dollar. Das waren 1,86 Dollar mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) legte ebenfalls deutlich auf 93,48 Dollar zu. Mit 94,49 Dollar war der US-Ölpreis zwischenzeitlich auf den höchsten Stand seit Oktober 2008 gestiegen.

Die Unruhen in Libyen verunsichern die Märkte. Gerade der Ölpreis reagiert auf Probleme im arabischen Raum, besonders in Libyen, sehr empfindlich. Gestern hatte sogar ein mächtiger Stammesführer mit einem Unterbruch des Erdölexportes gedroht. Viele Unternehmen rufen Ihre Mitarbeiter wieder in das jeweilige Heimatland zurück. Im Laufe des heutigen Tages werden wir eventuell einen rasanten Anstieg des Ölpreises erleben.

Das OPEC-Mitglied Libyen produziert täglich rund 1,6 Millionen Barrel Rohöl, wovon der Großteil exportiert wird. Wie die Tagesschau gestern berichtete, sollte der Ölpreis-Anstieg für uns Schweizer aber eher gemässigter Natur sein.  Dank des starken Schweizer Franken.

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Stand: 22.02.2011, nächstes Update: 23.02.2011

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der Rohölpreise. US-Rohöl gilt als Referenzprodukt. Die Entwicklung dieses Produkts dominiert in der Regel auch die Preise für Heizöl und Benzin. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten oder Dollarkurs jedoch abweichen.

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