Ölpreis-Marktnews: Archiv

Angst vor Versorgungsengpässen steigt

07.03.2011

Die Ölpreise sind auf heute Morgen weiter gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur April-Lieferung kostete im frühen Handel 117,22 US-Dollar. Das waren 1,25 Dollar mehr als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 1,76 Dollar auf 106,18 Dollar. Libyen steht immer noch im Zentrum des Spannungsfeldes. Am Wochenende haben sich die Kämpfe fortgesetzt. Nun steigt langsam aber sicher die Angst vor einem länger anhaltenden Bürgerkrieg und vor einem Überschwappen der Unruhen auf Saudi Arabien. Die strategischen US-Ölreserven betragen nach Medienberichten fast 730 Millionen Barrel. Die USA verbrauchen nach Angaben der Behörde für Energie-Information pro Tag knapp 19 Millionen Barrel Öl - so viel wie kein anderes Land der Erde.

Das Thema „Was, wenn Libyen über längere Zeit kein Öl mehr fördert“ beschäftigt viele Marktteilnehmer. Nicht nur einzelne Händler sind vom Treiben in Libyen verängstigt. Auch die USA scheinen bereits zu überlegen, ob sie ihre Ölreserven anzapfen sollen. So sagt Bill Daley, der Stabschef des Weissen Hauses «Wir schauen uns unsere Optionen an, und die Reserven sind eine, die wir in Erwägung ziehen.». Diese Aussage kann als Zeichen gewertet werden, dass man nicht mit einem plötzlichen Ende der Probleme im arabischen Raum rechnet.

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Stand: 07.03.2011, nächstes Update: 08.03.2011

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der Rohölpreise. US-Rohöl gilt als Referenzprodukt. Die Entwicklung dieses Produkts dominiert in der Regel auch die Preise für Heizöl und Benzin. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten oder Dollarkurs jedoch abweichen.

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