Ölpreis-Marktnews: Archiv

Ölpreise gesunken - Heizölpreise sinkend

15.03.2011

Ölpreise auf Talfahrt - 14:20

Durch die weiteren Entwicklungen in Japan sinken die Kurse an den Börsen rasant ab (SF Newsticker). Der Nikkei-Index stürzt um über 10% in die Tiefe vermeldet DRS. Auch die Ölpreise werden von diesem Abwärtssog nicht verschont.

Im frühen Nachmittagshandel rutschte der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent um 5,33 US-Dollar auf 108,34 Dollar. Gleichzeitig kostete das Fass US-Rohöl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) nur noch 97,07 Dollar. Schon im frühen Handel waren die Preise kräftig gesunken. Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) ging auch zurück.

Der Grund für diese Abwärtsbewegungen sind hauptsächlich die Meldungen aus dem Krisengebiet Japan. Die Atomkatastrophe könne nicht mehr abgewendet werden. Das Millionentokio zittert vor den Auswirkungen der austretenden radioaktiven Partikel. Japan ist die drittgrösste Volkswirtschaft der Welt und verbraucht normalerweise einen grossen Anteil am weltweiten Öl. Da die Wirtschaft nun ins Straucheln geraten könnte, wird nur noch sehr vorsichtig eingekauft. Experten sprechen von einer Zurückhaltung am Markt, wie sie diese seit Jahren nicht erlebt hätten. Spekulative Anleger ziehen sich dem entsprechend aus risikoreichen Anlagen zurück – zu denen im Moment aufgrund der oben erwähnten Nachfragesorgen auch das Öl gehört.

Das stärkste Gegengewicht verursacht weiterhin der Konflikt im Nahen Osten. Dieser bewahrt den Ölpreis momentan vor einem radikalen Preisrutsch. Truppen aus Saudi-Arabien marschieren im Nachbarstaat Bahrain ein und sollen die dort herrschende Elite vor Revolten schützen. Die Flugverbotszone kam laut den aktuellsten Berichten nicht zu Stande. Freidenker vertreten die Meinung, dass diese saudi-arabische Schutzmassnahmen den Revolutionsgedanken bei den Oppositionellen verstärken wird und die Unruhen auch auf Saudi-Arabien übergreifen könnten. Saudi Arabien fördert den grössten Anteil an Öl und ist massgeblich an der Preisbildung beteiligt. Unruhen in diesen Regionen würden den Ölpreis stark beeinflussen.

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Marktnews - 09.00 Uhr

Die Ölpreise sind auf heute Morgen weiter gesunken. Der Grund dafür ist die anhaltende Sorge vor einer Konjunkturabkühlung Japans. Die Naturkatastrophen und das AKW-Problem machen dem Land eine Rückkehr zur Normalität auch in den nächsten Wochen sicherlich nicht leicht. Der Ölbedarf wird bei Japan, dem drittgrössten Verbraucher der Welt, wahrscheinlich kurzfristig sinken. Die Auswirkungen der Unruhen in Nordafrika können diesen Druck auf den Ölpreis nicht wett machen. Ein Barrel der Nordseesorte Brent kostete am Morgen im frühen Handel 111,78 US-Dollar und damit 1,89 Dollar weniger als am Vortag. Ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate verbilligte sich um 1,75 auf 99,44 Dollar. Heizöl in der Schweiz wird von den relativ hohen Frachtkosten noch etwas verteuert.

Eine regelmässige Kontrolle im Tank ist nach wie vor sehr wichtig. Bestellen Sie bei Bedarf frühzeitig. Für kurzfristige Lieferungen (zuschlagspflichtig) kontaktieren Sie uns bitte telefonisch unter 0844 000 000.

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Stand: 15.03.2011, nächstes Update: 16.03.2011

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der Rohölpreise. US-Rohöl gilt als Referenzprodukt. Die Entwicklung dieses Produkts dominiert in der Regel auch die Preise für Heizöl, Diesel und Benzin. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten oder Dollarkurs jedoch abweichen.

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