Ölpreis-Marktnews: Archiv

Ölpreise steigen - Kämpfe in Libyen treiben Heizölpreise hoch

21.03.2011

Die Ölpreise sind im frühen Handel aufgrund der Intervention des Westens in Libyen gestiegen. Somit notiert der Ölpreis wieder höher als am Freitag. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Auslieferung im Mai stieg im frühen Handel um bis zu 2,29 Dollar auf 116,22 Dollar und näherte sich damit wieder dem Hoch von fast 120 Dollar. Zuletzt kostete der Brent-Future 115,71 Dollar und damit 1,54 Prozent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur April-Auslieferung stieg am Montagmorgen um 1,75 Dollar auf 102,82 Dollar. Die stark steigenden Kurse sind auf die Kampfhandlungen in Libyen zurückzuführen. Mehrere Angriffswellen sind Frankreich, Grossbritannien und die USA (sowie andere kleinere) bereits geflogen. Sie versuchen mittels Luftwaffe und Marschflugkörpern die Truppen des Machthabers M. Gadaffi kampfunfähig zu machen. Dies vor dem Hintergrund der Errichtung einer Flugverbotszone. Russland bedauert diesen Einsatz und fordert eine schnelle Einigung sowie die Einstellung der Angriffe. Auch die Arabische Liga äussert Bedenken.

Libyen reagierte auf die Angriffe mit starken Drohungen, verkündete nun aber eine einseitige Waffenruhe. Bei den Kämpfen zu Lande sind die Rebellen wieder auf dem Vormarsch. Arabische TV-Sender berichten, in Tripolis sei am Sonntagabend nach einer heftigen Explosion ein Angriff auf ein Haus der Familie Gadaffi gemeldet worden.

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Stand: 21.03.2011, nächstes Update: 22.03.2011

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der Rohölpreise. US-Rohöl gilt als Referenzprodukt. Die Entwicklung dieses Produkts dominiert in der Regel auch die Preise für Heizöl, Diesel und Benzin. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten oder Dollarkurs jedoch abweichen.

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