Ölpreis-Marktnews: Archiv

Schwacher Dollar stärkt Nachfrage

28.04.2011

Die Ölpreise sind auf heute Morgen wieder angestiegen. Der Ölpreis steigt damit auf ein Hoch, welches letztes Mal vor ca. zweieinhalb Jahren verzeichnet werden konnte.

Ben Bernanke liess gestern die neue Zinspolitik der US-Notenbank verlauten. Das Zinsniveau wird trotz Warnungen aus Fachkreisen weiterhin tief gehalten. Durch die weiterhin tiefen Zinsen in den USA wird gemäss Kritikern die Wahrscheinlichkeit einer Inflation in dem US-Wirtschaftsraum immer grösser. Der US-Dollar scheint im internationalen Devisenhandel mittelfristig keine lukrative Investition mehr zu sein. So verzeichnet der Dollarkurs seit Monaten Tiefststände – er sinkt dennoch weiter und vergünstigt damit den Einkauf von Mineralölprodukten für Länder, die den Dollar nicht als Hauptwährung betrachten. So auch für die Schweiz.

Als preistreibender Faktor gilt jedoch immer noch der Unruheherd im Osten: Die Kämpfe in Libyen halten unvermindert an. Es kann weiterhin nicht ausgeschlossen werden, dass die Demokratiebewegungen auf andere wichtige Ölländer übergreifen werden. Der amerikanische Präsident verlagert den Druck nun auf Saudi-Arabien die bestehende Ölförderung zu erhöhen und dadurch einen Angebotsüberschuss zu erzeugen. So könnte der Ölpreis wieder etwas stabilisiert werden. Ein Szenario mit Rekordpreisen wie im Sommer 2008 könnte die Erholung der Weltwirtschaft abrupt beenden.
Im frühen Handel kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Auslieferung im Juni 125,60 US-Dollar. Das waren 47 Cent mehr als am Mittwoch. Der Preis für ein Barrel der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 65 Cent auf 113,41 Dollar.

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Stand: 28.04.2011, nächstes Update: 29.04.2011

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der Rohölpreise. US-Rohöl gilt als Referenzprodukt. Die Entwicklung dieses Produkts dominiert in der Regel auch die Preise für Heizöl und Benzin. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten oder Dollarkurs jedoch abweichen.

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