Ölpreis-Marktnews: Archiv

Öl weiterhin begehrt -Atomausstieg besiegelt

26.05.2011

Die Ölpreise haben sich auf heute Morgen kaum verändert. Der weiterhin schwache US-Dollar lässt den Ölpreis nicht absinken. Seit einigen Wochen treibt die schwächelnde US-Währung den Ölpreis nach oben. Bereits leichte Bewegungen wirken sich stark auf die Ölnotierungen aus. Ist der Dollar tief, steigt die Nachfrage und damit normalerweise auch der Ölpreis.
Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juli kostete im frühen Handel 115,02 US-Dollar. Das waren neun Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) stieg ebenfalls leicht um 36 Cent auf 101,68 Dollar. Am Mittwoch hatten die Ölpreise zeitweise um rund zwei Dollar zugelegt.

Die Ölpreise sind aber neben diesen, logisch zu begründenden Faktoren, auch oft Spielball von Spekulanten. So äusserte gestern die US-Marktaufsichtsbehörde einen konkreten Verdacht auf Börsenkursmanipulationen im Frühjahr 2008. Die Ölnotierungen stiegen damals ruckartig auf weit über 100 Dollar je Barrel und verloren im Anschluss enorm schnell an Wert. Offenbar war dies nicht unbedingt nur das Resultat von natürlicher Nachfrage und Angebot sondern eine wahnwitzige Einkauf-und Verkaufsaktion von Einzelnen Spekulanten welche im grossen Stil den Markt zu Ihrem Vorteil beeinflussten.

Mehr zum Börsenskandal: Artikel im Spiegel

Der Bundesrat will weg von der Atomenergie!

Der Bundesrat habe sich für Szenario 2 (schrittweiser Ausstieg aus der Atomenergie) entschieden. «Ein schrittweiser Ausstieg ist der richtige Weg in die Zukunft.» Man werde die bestehenden Reaktoren so lange laufen lassen, wie sie sicher seien. Der Bundesrat geht dabei von einer Betriebsdauer von 50 Jahren aus. Das erste AKW müsste demnach 2019 vom Netz, das letzte 2034.

Der Energiebedarf wird sich in den kommenden Jahren eher verstärken als vermindern. Daher flammt neben der Diskussion um erneuerbare Energien auch die Frage nach Versorgungssicherheit auf. Diese kann durch fossile Energien temporär gewährleistet werden. Es ist mit einem erhöhten Bedarf und leicht steigenden Kosten bei allen Energiearten zu rechnen. Das Sicheheitsbedürfnis in der Gesellschaft ist nun aber so stark, dass dieser Wehrmutstropfen in Kauf genommen wird.

Eine regelmässige Kontrolle im Tank ist nach wie vor sehr wichtig. Bestellen Sie bei Bedarf frühzeitig. Für kurzfristige Lieferungen (zuschlagspflichtig) kontaktieren Sie uns bitte telefonisch unter 0844 000 000.

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Stand: 26.05.2011, nächstes Update: 27.05.2011

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der Rohölpreise. US-Rohöl gilt als Referenzprodukt. Die Entwicklung dieses Produkts dominiert in der Regel auch die Preise für Heizöl, Diesel und Benzin. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten oder Dollarkurs jedoch abweichen.

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