Ölpreis-Marktnews: Archiv

Werden die Fördermengen erhöht?

07.06.2011

Am Montag sind die Ölpreise nochmals deutlich gefallen. Zum Tagesschluss kostete ein Fass (159 Liter) der Nordseesorte Brent zu Juli-Lieferung noch 114,47 Dollar und somit 1,37 weniger als am Freitag. Ein Fass des US-Referenzöls West Texas Intermediate (WTI) kostete mit 99,01 rund 1,21 Dollar weniger.

Die Abschläge werden zum einen mit der schlechten Stimmung an den Börsen begründet. Zum anderen sind es die enttäuschenden Konjunkturdaten der USA. Gemäss Marktteilnehmern sei die fragile Konjunktur ein Risiko für die Ölnachfrage, hiess es am Markt. Die USA ist das grösste Ölverbraucherland der Welt.

Am Mittwoch treffen sich die Minister der Organisation erdölexportierender Länder (Opec), um über eine mögliche Erhöhung der offiziellen Förderquoten abzustimmen. Experten gehen von einer Erhöhung aus, unter den Ministern scheint aber noch keine Einigkeit zu herrschen. Saudi-Arabien beispielsweise ist für eine Erhöhung, Iran hingegen möchte die aktuellen Fördermengen beibehalten. Eine Erhöhung der Fördermenge würde Rohöl wieder günstiger machen. Gemäss Opec wird ein Ölpreis von 70-90 Dollar pro Fass angepeilt. Experten gehen davon aus, dass im dritten Quartal die weltweite Ölnachfrage wieder ansteigen wird.  

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Stand: 07.06.2011, nächstes Update: 08.06.2011

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der Rohölpreise. US-Rohöl gilt als Referenzprodukt. Die Entwicklung dieses Produkts dominiert in der Regel auch die Preise für Heizöl, Diesel und Benzin. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten oder Dollarkurs jedoch abweichen.

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