Ölpreis-Marktnews: Archiv

Wirtschaft beeinflusst Ölpreisentwicklung

16.09.2011

(Singapur) Weiterhin hofft man auf eine Entspannung der Lage an den Finanzmärkten und darauf, die Schuldenkrise wieder in den Griff zu bekommen. Einerseits möchte der Markt eine positive Haltung einnehmen, andererseits zeichnen die Vorboten ein düsteres Bild. Die Staatsverschuldungen, das sinkende Vertrauen in bisher sichere Anlagen, die Abwertungshysterie der Ratingagenturen sowie die langsam aber stetig wachsende Bankenkrise in Frankreich. Diese Woche waren die Ölpreise zwar wieder kräftig gestiegen, doch auch die Unsicherheit an den Märkten machte sich durch plötzliche Kursrutsche bemerkbar und setzte immer wieder Akzente. So konnte der Ölpreis zwar so stark steigen wie seit dem Juli nicht mehr, es besteht jedoch jederzeit die Möglichkeit eines Rückfalls. Die Europäische Zentralbank stützt den Aufwärtsdrang der Aktienmärkte und damit auch den Rohölpreis – sie verkündete, dass sie dem Bankensektor Unterstützung in der Beschaffung von günstiger Liquidität bieten wird. Diese Massnahme sorgte für eine starke Kurserholung an den Finanzmärkten.

Am Morgen legte der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Oktober-Lieferung 50 Cent auf 112,80 US-Dollar zu und verteuerte sich damit seit Montag um etwa vier Dollar. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) zur Auslieferung im November stieg um 13 Cent auf 89,53 Dollar. Der US-Ölpreis verteuerte sich im Verlauf der Woche ebenfalls um rund vier Dollar.

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Stand: 16.09.2011, nächstes Update: 17.09.2011

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der Rohölpreise. US-Rohöl gilt als Referenzprodukt. Die Entwicklung dieses Produkts dominiert in der Regel auch die Preise für Heizöl und Benzin. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten oder Dollarkurs jedoch abweichen.

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