Ölpreis-Marktnews: Archiv

Schwache Konjunkturdaten aus Asien belasten Ölpreise

18.10.2011

(Singapur) Die Ölpreise haben auf heute Morgen zwar etwas zugelegt, erholten sich aber dennoch nicht gänzlich von ihrer Abschwächung vom Vortag.
Nach dem starken Anstieg von gestern wurden die Ölpreise erst einmal wieder ein wenig ausgebremst, als der Deutsche Bundestag verfrühte Hoffnungen auf eine Blitzlösung in der Schuldenkrise abschwächten. Dies dämpfte nicht nur die Stimmung in der Politik sondern auch gleich an der Börse – die Ölpreise sind zunächst gefallen. Weiteren Druck gaben die schwächeren Konjunkturdaten aus China. Die Wirtschaft der Volksrepublik hatte seit über zwei Jahren kein so langsames Wachstum mehr verzeichnet.

Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete 110,32 US-Dollar und damit 16 Cent mehr als zum Handelsschluss am Montag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) stieg um einen Cent auf 86,39 Dollar.

Heizöl in der Schweiz erscheint im Moment verhältnismässig hochpreisig. Im Vergleich zu den Vorjahren ist tatsächlich es an der oberen Grenze für diesen Zeitraum. Zuwarten oder Einkaufen – durch die Wirtschaftskrise könnte der Ölpreis noch einmal sinken. Sollte es aber, wie so oft, an den Börsen eine „Flucht ins Rohöl“ geben, steigen die Preise auch rasant. Wer sich sicher positionieren will, kauft eine Teilmenge ein, damit ihm genügend Zeit und Spielraum für eine durchdachte Einkaufsstrategie bleibt. Unsere Empfehlung für den Herbst lautet – Absichern und Handlungsspielraum erweitern.

Eine regelmässige Kontrolle im Tank ist nach wie vor sehr wichtig. Bestellen Sie bei Bedarf frühzeitig. Für kurzfristige Lieferungen (zuschlagspflichtig) kontaktieren Sie uns bitte telefonisch unter 0844 000 000.

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Stand: 18.10.2011, nächstes Update: 19.10.2011

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der Rohölpreise. US-Rohöl gilt als Referenzprodukt. Die Entwicklung dieses Produkts dominiert in der Regel auch die Preise für Heizöl, Diesel und Benzin. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten oder Dollarkurs jedoch abweichen.

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