Ölpreis-Marktnews: Archiv

Ölpreise leicht gefallen

08.11.2011

Erste Erleichterung gab die kürzlich kommunizierte Neuwahlen-Absicht Athens im Februar des kommenden Jahres. Im Fokus der Märkte stehen weiterhin Griechenlands und immer stärker auch Italiens Wirtschaft. Viele Wirtschaftsteilnehmer kehren nach Griechenland nun auch den italienischen Banken den Rücken zu – der Schuldenberg wächst stündlich. Mittlerweile sprechen die Medien bereits von über 1900 Mia. Euro Schulden, welche unser Nachbarland angehäuft haben soll. Durch die immer schlechtere Bewertung müssten die Schulden immer teurer refinanziert werden – so teuer wie seit der Einführung des Euro nicht mehr. Keine süssen Zukunftsaussichten also im Gelatiland. Auch der Ministerpräsident und Medienmogul Silvio Berlusconi krallt sich mittlerweile lediglich mit letzten Kräften an seinem Amt fest – die Oppositionsparte wünscht sich alsbald eine Berlusconi-freie Zukunft. Noch ist aber noch nichts entschieden. Italiens Sparmassnahmen werden nun durch den internationalen Währungsfond kontrolliert. Aber auch unsere westlichen Nachbarn werden zum Sparen gedrängt – Frankreich gab gestern ein restriktives Sparprogramm bekannt. Ob dies bei den bekanntlich kritischen und politisch wehrfreudigen Franzosen durchzusetzen ist, bleibt fraglich.

Der politische Einfluss auf den Ölpreis ist weiterhin äusserst gross. Noch ist nicht abzusehen, wie sich die Lage innerhalb Europas entwickeln könnte. Schwankungen sind aber weiterhin sehr wahrscheinlich. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Dezember kostete 114,39 US-Dollar (83,24 Euro). Das waren 16 Cent weniger als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 15 Cent auf 95,37 Dollar (69,40 Euro).

Eine regelmässige Kontrolle im Tank ist nach wie vor sehr wichtig. Bestellen Sie bei Bedarf frühzeitig. Für kurzfristige Lieferungen (zuschlagspflichtig) kontaktieren Sie uns bitte telefonisch unter 0844 000 000.

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Stand: 08.11.2011, nächstes Update: 09.11.2011

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der Rohölpreise. US-Rohöl gilt als Referenzprodukt. Die Entwicklung dieses Produkts dominiert in der Regel auch die Preise für Heizöl, Diesel und Benzin. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten oder Dollarkurs jedoch abweichen.

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