Ölpreis-Marktnews: Archiv

Ölpreis – Spielball der Umbrüche

25.11.2011

(Singapur) Die Ölpreise stehen im Spannungsfeld der Unruhen in Saudi-Arabien und der europäischen Schuldenkrise. Während Ausschreitungen und Unsicherheiten in Saudi-Arabien den Ölpreis nach oben drücken, gibt es seit längerem eine Gegentendenz aufgrund der schwachen Wirtschaftsaussichten.
Die Schuldenkrise in der Eurozone ist nach wie vor das wichtigste Thema am Ölmarkt. Nach der Abstufung der Kreditwürdigkeit Portugals auf Ramsch-Niveau durch die US-Ratingagentur Fitch am Vortag wächst der Druck nun auch auf Ungarn. Die Ratingagentur Moody`s stufte heute auch dieses Land auf Ramschniveau.

Die Angst vor einer starken Rezession wächst und wächst in ganz Europa und mittlerweile auch in Asien. Dies bringt der Tiefststand des Nikkei-Index zum Ausdruck. Ein Rückgang der Nachfrage nach Rohöl hat einen tieferen Ölpreis zur Folge.
Meldungen über Unruhen im wichtigen Ölland Saudi-Arabien wirken dem jedoch entgegen. Wenn es in Saudi-Arabien knallt, explodieren auch die Ölpreise, so die Expertenmeinung.

Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Auslieferung im Januar fiel in der Früh auf 107,56 US-Dollar (80,4 Euro). Das sind 22 Cent weniger als zum Handelsschluss am Vortag. Ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) verteuerte sich im frühen Handel um 17 Cent auf 96,34 Dollar.

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Stand: 25.11.2011, nächstes Update: 26.11.2011

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der Rohölpreise. US-Rohöl gilt als Referenzprodukt. Die Entwicklung dieses Produkts dominiert in der Regel auch die Preise für Heizöl und Benzin. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten oder Dollarkurs jedoch abweichen.

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