Ölpreis-Marktnews: Archiv

Ölpreis sollte sinken - steigt jedoch weiter an.

11.10.2012


Die Ölpreise haben auf heute Morgen leicht zugelegt. Zusätzliche Unterstützung kam zuletzt seitens des sinkenden Dollarkurses.
Dem gegenüber stehen die bereits lange vollen Lager und die weiterhin relativ schwache Nachfrage. Auch die Wirtschaftsaussichten sprechen eigentlich eher gegen einen Anstieg der Ölpreise. Dennoch verzeichnete der Ölmarkt gestern schon wieder einen Aufwärtsrutsch. Die vielerseits erwünschte starke Gegenbewegung ist derzeit nicht in Sicht.

Stakes Angebot - schwache Nachfrage

Gestern Abend meldete das American Petroleum Institute einen Anstieg der Ölvorräte um 1,6 Millionen Barrel. Eine ähnliche Entwicklung wird beim Wochenbericht der US-Energiebehörde erwartet, der ab ca. 17.00 Uhr zur Bekanntgabe ansteht. Ein solch starkes Angebot und eine gleichzeitig schwache Nachfrag soregen normalerweise für fallende Ölpreise. Gestern korrigierte die US-Energiebehörde ihre Prognose für den durchschnittlichen Tagesverbrauch an Benzin für dieses Jahr von bislang 8,73 auf 8,72 Millionen Barrel nach unten. 2011 lag dieser Vergleichswert noch bei 8,75 Millionen Barrel.

Auf eine schwächere Nachfrage deutete zuletzt auch ein Bericht der Opec hin. Diese Entwicklung führte zu einer weiteren Ausdehnung der Preisdifferenz zwischen der US-Sorte WTI und der Nordseemarke Brent. Trotz höherer Qualität kostet US-Rohöl derzeit 23,33 Dollar weniger als Brent. Damit bewegt sich der Spread nahe am Jahreshoch.

Unterstützung kam zuletzt seitens des Dollar, der wieder etwas schwächer tendierte. Dies stützt die Nachfrage aus Regionen ausserhalb des Dollarraums. Ein Gegengewicht stellten die Aktienmärkte Asiens dar, die schwach tendierten und damit die Stimmung am Ölmarkt belasteten. Am Nachmittag wird die US-Regierung neue Zahlen zu den landesweiten Lagerbeständen an Rohöl und Ölprodukten veröffentlichen. Wegen eines Feiertags zu Wochenbeginn werden die Daten einen Tag später als gewöhnlich bekanntgegeben.

Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im November 114,93 US-Dollar. Das waren 60 Cent mehr als am Mittwoch. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) stieg um 25 Cent auf 91,50 Dollar. Gestern hatten die Ölpreise deutlich zugelegt, es gab jedochbereits eine leichte Gegenbewegung aus  den üblichen Korrekturgründen.

Eine regelmässige Heizöl - Kontrolle im Tank ist nach wie vor sehr wichtig. Bestellen Sie bei Bedarf frühzeitig. Für kurzfristige Lieferungen (zuschlagspflichtig) kontaktieren Sie uns bitte telefonisch unter 0844 000 000.

Für ein Heizölangebot klicken Sie bitte auf nachfolgenden Link:

Heizöl - Offerte / Bestellung

1 USD = CHF 0.9399
Stand: 11.10.2012, nächstes Update: 12.10.2012

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der Rohölpreise. US-Rohöl gilt als Referenzprodukt. Die Entwicklung dieses Produkts dominiert in der Regel auch die Preise für Heizöl und Benzin. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten oder Dollarkurs jedoch abweichen.

Copyright © 2017 Migrol AG