Ölpreis-Marktnews: Archiv

Viel Öl - wenig Nachfrage

13.11.2013
Die Ölpreise haben sich auf heute Morgen nach den Verlusten von gestern wieder stabilisiert. Die Aussicht auf steigende US-Ölreserven und ide letzten Bewegungen des US-Dollars vermochten den Ölpreis am Dienstag um ca. zwei Dollar nach unten drücken. Der Dollar fiel im gestrigen Handelsverlauf  auf den tiefsten Stand seit Juni. Auf den Morgen beruhigte sich der Handel aber wieder.

Die Rohöl-Lagerbestände in den USA werden auch heute das wichtigste Thema am Ölmarkt sein. Die Marktteilnehmer warten auf die neusten Daten der US-Regierung. Man rechnet wiederum mit einem Anstieg – dies wäre der Achte in Folge. Aufgrund der Entwicklung der US-Ölvorräte waren die Ölpreise zuletzt mehrfach gesunken. Hohe Reserven sprechen für eine steigende Förderung von Rohöl in den USA. Ausserdem verteuert ein höherer US-Dollar das Rohöl ausserhalb des Dollarraums und bremst dadurch die Nachfrage.

Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte WTI mit Auslieferung im Dezember kostete 93,14 Dollar, zehn Cent mehr als am späten Dienstagabend. Der Preis für die Nordseesorte Brent erholte sich leicht um 24 Cent auf 106,05 Dollar.

Der Branchenverband International Energy Agency hat in seinem jährlichen Marktausblick prognostiziert, dass die USA 2015 zum weltgrößten Ölproduzenten noch vor Russland uns Saudi-Arabien aufsteigen werden. In den vergangenen Quartalen war die US-Ölproduktion wegen des Frackings auf das höchste Niveau seit 1989 gestiegen. Der Spread zwischen Brent und der US-Sorte WTI hat sich auf knapp 13 Dollar ausgeweitet.
 

 

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Stand: 13.11.2013, nächstes Update: 14.11.2013

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der Rohölpreise. US-Rohöl gilt als Referenzprodukt. Die Entwicklung dieses Produkts dominiert in der Regel auch die Preise für Heizöl, Diesel und Benzin. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten oder Dollarkurs jedoch abweichen.

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