Ölpreis-Marktnews: Archiv

Ende der Ölschwemme in Sicht?

07.05.2014
Im grossen amerikanischen Lager Cushing sind die Bestände an Mineralöl seit langer Zeit wieder etwas gesunken. Diese Gegenbewegung zum lange anhaltenden Trend lässt Hoffnungen auf eine Trendwende aufkeimen. Die US-Lagerbestände an Rohöl liegen seit Wochen dank der neuen Ölfördertechnologie Fracking bei über 400 Millionen Barrel und damit auf einem Rekordstand. Heute werden die neusten Zahlen zu den gesamten US-Lagerdaten publiziert – es wird davon ausgegangen, dass sich der Bestand gesamthaft nochmals erhöhen wird. Die Ölpreise kommen so immer stärker unter Druck – hiesige Kosten für Mineralölprodukte wie z. Bsp. Heizöl reduzieren sich durch wiederholte Abwärtsbewegungen an der Börse. Einer noch stärkeren Preissenkung wirkt momentan nur noch die Krise in der Ukraine entgegen. Beobachte gehen jedoch davon aus, dass dieser „Risikozuschlag“ bereits wieder zu einem Grossteil abgebaut wurde – die Börse sich also nicht mehr stark von den Entwicklungen in der Ukraine beeinflussen liesse. Vorausgesetzt, die Eskalationslage verändert sich nicht stark.

Ein Barrel (159 Liter) der Ölsorte Brent zur Lieferung im Juni kostete am Morgen 107,32 US-Dollar. Das waren 26 Cent mehr als am Dienstag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Marke WTI stieg um 65 Cent auf 100,15 Dollar.
 

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Stand: 07.05.2014, nächstes Update: 08.05.2014

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der Rohölpreise. US-Rohöl gilt als Referenzprodukt. Die Entwicklung dieses Produkts dominiert in der Regel auch die Preise für Heizöl und Benzin. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten oder Dollarkurs jedoch abweichen.

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