Ölpreis-Marktnews: Archiv

Leicht höhere Ölpreise

04.08.2014
Gerade der sonst so krisensensitive Ölmarkt reagiert kaum auf die vielen Negativschlagzeilen aus Libyen, Israel und dem Irak. Auch die krisengeschüttelte Ukraine beeinflusst den Ölpreis nur wenig. Von Ängsten um Angebotsengpässe ist fast nichts zu spüren. Wirtschaftsinformationen dagegen gewinnen weiterhin an Einfluss. Die nächtliche Rettung der angeschlagenen portugiesischen Grossbank Espírito Santo, welche mit einem Notgroschen von 4,9 Milliarden Euro vom portugiesischen Staat unterstützt wurde, wird vom Markt positiv aufgenommen.
Rohstoffexperten verweisen auf das aktuell grosse Angebot an Rohöl. Ein Grund dafür könnte die neue Export-Strategie der USA sein. Von der Öffentlichkeit nahezu unbemerkt lockerten die Vereinigten Staaten ihr Erdöl-Exportverbot. Erstmals seit über 40 Jahren fliesst dieses Jahr wieder US-Erdöl auf den globalen Markt. Die neue Fördermethode „Fracking“ hat in den US-Bundesstaaten Texas, North Dakota und andernorts einen regelrechten Öl-Boom ausgelöst. Dies erhöht das Angebot auf dem Weltmarkt und drückt dadurch die Preise an der Börse. Unter anderem steigerte diese neue  Technik der Ölförderung aus Schiefergestein  seit Ende 2011 die US-Ölproduktion um rund 48 Prozent auf über 8 Millionen Barrel pro Tag.

Heute Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im September 105,08 US-Dollar. Das waren 24 Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte WTI stieg um 10 Cent auf 97,98 Dollar.
 

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Stand: 04.08.2014, nächstes Update: 05.08.2014

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der Rohölpreise. US-Rohöl gilt als Referenzprodukt. Die Entwicklung dieses Produkts dominiert in der Regel auch die Preise für Heizöl und Benzin. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten oder Dollarkurs jedoch abweichen.

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