Ölpreis-Marktnews: Archiv

Ölpreise am Freitag leicht gestiegen

03.10.2014
Nach den Verlusten am Donnerstag gab es bei den Ölpreisen am Freitagmorgen wieder eine Aufwärtsbewegung. Dies ist das erste Erholungszeichen nach einer längeren Zeitspanne mit Preisrückgängen. Laut Experten ist diese Gegenbewegung als typische Entwicklung nach einer anhaltenden Talfahrt anzusehen.

Ein Fass Rohöl der Nordseesorte Brent kostete heute Morgen zur Lieferung im November 93.89 US-Dollar. Das waren 47 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) betrug 91.61 US-Dollar, 60 Cent mehr als am Donnerstag.

Derzeit sind die Preise für Rohöl immer noch auf einem so tiefen Niveau wie zuletzt Mitte 2012. Als Grund dafür wird das hohe Angebot und die anhaltende Förderung der Ölstaaten vermutet. Die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) verfolgt in der Regel eine Strategie, um die Preisstabilität zu gewährleisten. Aktuell werden aber keine Handlungen in diese Richtung umgesetzt.  Das grösste Förderstaat der OPEC, Saudi-Arabien, hat kürzlich sogar die Ölpreise gesenkt um seine Marktanteile zu stärken. Eine Drosselung des Ausstosses ist nicht absehbar. Hinzu kommt die anhaltende Ölförderung in den USA. Der Import von Öl in die USA nimmt demzufolge laufend ab.

Weiter wirkt sich die weltweit schwache Nachfrage infolge der stockenden Konjunktur belastend auf die Ölpreise aus.
 

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Stand: 03.10.2014, nächstes Update: 04.10.2014

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der Rohölpreise. US-Rohöl gilt als Referenzprodukt. Die Entwicklung dieses Produkts dominiert in der Regel auch die Preise für Heizöl und Benzin. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten oder Dollarkurs jedoch abweichen.

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