Ölpreis-Marktnews: Archiv

Weiterhin sinkende Ölpreise

06.10.2014
Am Montag sind die Ölpreise erneut leicht gefallen. Es zeigte sich ein ähnliches Bild wie in den letzten Handelstagen. Der Preis für ein Fass (159 Liter) Rohöl der Nordseesorte Brent zur Novemberlieferung lag bei 91.91 US-Dollar. Das bedeutet einen Verlust von 40 Cent gegenüber letzten Freitag. Ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) kostete 89.57 US-Dollar und somit 17 Cent weniger als am Freitag.

Als Hauptgrund für den anhaltenden Abwärtstrend wird das hohe Überangebot vermutet. Die Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) sieht bisher keine Kürzung der Fördermengen vor, um dem Überangebot entgegen zu wirken. Experten spekulieren, dass diese Zurückhaltung anhält.

Aufgrund der stockenden Konjunktur hat die Internationale Energieagentur (IEA) ausserdem ihre Nachfrageprognose bis Ende 2015 gesenkt. Das Dienstleistungsgewerbe in China war im September laut dem Einkaufsmanagerindex (EMI) leicht rückläufig. Auch in Europa zeigt sich ein ähnliches Bild.

Aus den USA wurden hingegen positive Daten aus dem Arbeitsmarkt gemeldet: Es wurden 248‘000 neue Stellen ausserhalb der Landwirtschaft geschaffen. Die Arbeitslosenquote fiel von 6,1 Prozent auf 5,9 Prozent. Damit wurde der tiefste Stand seit sechs Jahren erreicht. Ausserdem übertraf der EMI für den Dienstleistungssektor die Erwartungen.

Diese Entwicklungen spiegeln sich in der Entwicklung des US-Dollar. Ein stärkerer Dollar lässt den Rohölpreis steigen und wirkt dem Abwärtstrend entgegen. Ein steigender Dollar kann aber wiederum ein Faktor für eine sinkende Nachfrage sein.
 

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Stand: 06.10.2014, nächstes Update: 07.10.2014

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der Rohölpreise. US-Rohöl gilt als Referenzprodukt. Die Entwicklung dieses Produkts dominiert in der Regel auch die Preise für Heizöl und Benzin. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten oder Dollarkurs jedoch abweichen.

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