Ölpreis-Marktnews: Archiv

Kehrtwende bei den Ölpreisen

09.10.2014
Am Donnerstagmorgen sind die Ölpreise leicht gestiegen. Die Kehrtwende ist vor allem dem schwächeren US-Dollar zuzuschreiben. Der Preis für ein Fass (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Novemberlieferung stieg um 21 Cent auf 91.59 US-Dollar. Ein Fass der amerikanischen Ölsorte West Texas Intermediate (WTI) kostete 87.67 US-Dollar. Das waren 36 Cent mehr als gestern.

In den letzten Handelstagen waren die Ölpreise auf Grund des hohen Angebots an Rohöl auf dem sinkenden Ast. Die weltweit hohen Bestände wirkten sich belastend auf die Ölpreise aus. Nach der gestrigen Veröffentlichung der Lagerbestandsdaten an Rohöl in den USA hatte sich diese Lage weiter zugespitzt. Die Bestände sind um 6.6 Millionen Fass gestiegen. Zudem setzt die schwächelnde Konjunktur und demzufolge die schwache Nachfrage nach Öl die Preise unter Druck.

Die Gegenbewegung der heutigen Notierungen ist daher auf den schwächeren US-Dollar zurück zu führen. Ein schwacher US-Dollar lässt die Nachfrage nach Rohöl ausserhalb des Dollarraums ansteigen. Rohöl wird in US-Dollar gehandelt und für Länder ausserhalb der USA mit einem schwächeren Dollar attraktiver. Dies hatte sich im Handel gezeigt.

Der Markt rechnet damit, dass sich die Zinsanhebung der US-Notenbank (Fed) noch etwas hinziehen wird. Die schwache Konjunkturentwicklung ausserhalb der USA könnte die Fed noch einige Zeit zuwarten lassen.
 

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Stand: 09.10.2014, nächstes Update: 10.10.2014

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der Rohölpreise. US-Rohöl gilt als Referenzprodukt. Die Entwicklung dieses Produkts dominiert in der Regel auch die Preise für Heizöl, Diesel und Benzin. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten oder Dollarkurs jedoch abweichen.

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