Ölpreis-Marktnews: Archiv

Sinkende Ölpreise zum Wochenstart

13.10.2014
Am Montag sind die Ölpreise weiter gefallen. Obwohl es am Wochenende einen kurzfristigen Preisanstieg gab, setzt sich nun der Abwärtstrend wieder fort. Der Preis für ein Fass (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im November sank um 1.28 US-Dollar auf 88.93 US-Dollar. Ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) kostete 84.56 US-Dollar. Das waren 1.26 US-Dollar weniger als am Freitag.

Das derzeit hohe Angebot an Rohöl ist ein Hauptgrund für die sinkenden Ölpreise. Zusätzlich gibt es Anzeichen für einen Preiskampf unter den Mitgliedern der erdölexportierenden Länder (OPEC). Der grösste Ölanbieter Saudi-Arabien hatte als erstes die Preise gesenkt, woraufhin der Iran folgte. Nun liess auch noch der Irak Preissenkungen verlauten.

Die weiteren Faktoren sind nach wie vor der schwächelnde US-Dollar und die tiefere Nachfrage. In China wurden heute Morgen zwar höhere Rohölimporte im Vergleich zum Vormonat gemeldet, dies löste aber bisher keine Reaktion am Markt aus. Der kontinuierliche Fall der Ölpreise - in den letzten vier Monaten um rund 20 Prozent - spiegelt die wirtschaftliche Entwicklung wider. Die globale Konjunktur kommt zurzeit nicht in Schwung.

Im Moment existieren keine relevanten Konjunkturdaten, die auf einen Preisanstieg hindeuten könnten. Der Tiefpunkt der Preise könnte jedoch bald erreicht sein und das Ruder umschlagen.
 

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Stand: 13.10.2014, nächstes Update: 14.10.2014

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der Rohölpreise. US-Rohöl gilt als Referenzprodukt. Die Entwicklung dieses Produkts dominiert in der Regel auch die Preise für Heizöl und Benzin. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten oder Dollarkurs jedoch abweichen.

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