Ölpreis-Marktnews: Archiv

Sinkflug der Ölpreise setzt sich fort

16.10.2014
Am Donnerstagmorgen sind die Ölpreise gesunken. Die aktuellen Konjunkturdaten und das hohe Angebot wirken sich weiterhin preismindernd aus. Ein Fass (159 Liter) Rohöl der Nordseesorte Brent kostete zur Lieferung im November 82.91 US-Dollar. Das waren 87 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) lag bei 80.71 US-Dollar. Das war ein Verlust von 1.07 US-Dollar gegenüber gestern.

Trotz dem anhaltenden Abwärtstrend der Ölpreise gab es bisher keine Massnahmen der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC), um eine Stabilisierung der Preise zu erreichen. Das weltweit hohe Angebot an Rohöl bleibt weiter bestehen, wenn keine Produktionskürzungen vorgesehen werden. Die gestern veröffentlichten Daten des American Petroleum Institute (API) verzeichneten einen drastischen Anstieg der Lagerbestände in den USA um rund zehn Millionen Fass.

Nebst dem hohen Angebot drückt weiterhin das mässige Wirtschaftswachstum auf die Ölpreise. Dem gestern veröffentlichten Konjunkturbericht der Federal Reserve Bank (Fed) war ein markanter Einbruch des Empire State Index zu entnehmen. Der Empire State Index ist ein wichtiger volkswirtschaftlicher Frühindikator für die wirtschaftliche Entwicklung in den USA. Auch die Einzelhandelsumsätze in den USA sind im September um 0.3 Prozent gefallen. Analysten weisen aber auch darauf hin, dass die tiefen Ölpreise die Kaufkraft der Verbraucher anhebt.

Die Ölpreise sind seit Mitte 2014 um über 20 Prozent gefallen.
 

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Stand: 16.10.2014, nächstes Update: 17.10.2014

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der Rohölpreise. US-Rohöl gilt als Referenzprodukt. Die Entwicklung dieses Produkts dominiert in der Regel auch die Preise für Heizöl, Diesel und Benzin. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten oder Dollarkurs jedoch abweichen.

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