Ölpreis-Marktnews: Archiv

Ölpreise zum Wochenstart leicht gestiegen

20.10.2014
Am Montagmorgen konnten die Ölpreise ihre Stabilisierung vom Freitag halten. Die Preise sind im frühen Handel leicht gestiegen. Ein Fass (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Dezember kostete 86.23 US-Dollar. Das waren sieben Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) lag bei 83.15 US-Dollar. Das war ein Anstieg um 40 Cent gegenüber Freitag.

In den letzten Wochen fiel der Ölpreis kontinuierlich. Die Lage am Ölmarkt hat sich immer weiter zugespitzt. Das Angebot an Rohöl ist hoch und es gab bisher noch keine Kürzung der Fördermengen seitens der Ölproduzenten. Kürzlich gab es jedoch Anzeichen dafür, dass die Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) endlich doch Massnahmen ergreifen werde. Der iranische Präsident Hassan Rohani hätte die Ölminister dazu aufgefordert, nach Lösungen für die Preisstabilisierung zu suchen.

Die beiden wichtigen Ölproduzenten, Saudi-Arabien und Kuwait, sollen nach Angaben einer Nachrichtenagentur bereits mit den Produktions- und Förderkürzungen begonnen haben. In der Vergangenheit wurde die Ölproduktion bei einem Preisfall meist von Saudi-Arabien, dem grössten Erdölexporteur, gedrosselt. Derzeit wird aber an der Wirkung einer solchen Massnahme gezweifelt, da besonders die USA einen grossen Teil zum Überangebot beitragen. Um die Preise zu stabilisieren, müssten auch die USA und Kanada ihre Ölförderung einschränken.

Auf der Verbraucherseite herrscht weiterhin eine schwache Nachfrage. Die positiven Konjunkturdaten aus den USA konnten jedoch ihren Teil zum leichten Anstieg der Ölpreise beitragen.
 

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Stand: 20.10.2014, nächstes Update: 21.10.2014

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der Rohölpreise. US-Rohöl gilt als Referenzprodukt. Die Entwicklung dieses Produkts dominiert in der Regel auch die Preise für Heizöl und Benzin. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten oder Dollarkurs jedoch abweichen.

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