Ölpreis-Marktnews: Archiv

Ölpreise leicht gesunken

23.10.2014
Am Donnerstag sind die Ölpreise im frühen Handel leicht gesunken. Ein Fass (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Dezember kostete 84.56 US-Dollar. Das waren 15 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) sank um sechs Cent auf 80.46 US-Dollar.

Nach der Veröffentlichung der Lagerbestandsdaten der US-Regierung am Mittwoch sind die Ölpreise deutlich eingebrochen. Die Abschläge betrugen etwa zwei US-Dollar. Die Bestände an Rohöl in den USA sind gegenüber der vergangenen Woche laut dem Energieministerium um 7.1 Millionen Fass auf 337.7 Millionen Fass gestiegen. Die Erwartung von Analysten war ein Anstieg von 3 Millionen Fass und wurde somit weit übertroffen. Grund dafür ist vor allem die zunehmende Förderung von Schieferöl in den USA durch die Fracking-Methode.

Zwischenzeitlich konnten sich die Ölpreise wieder etwas stabilisieren, die Verluste aber nicht vollkommen aufholen. Eine langfristige Preisstabilisierung ist gemäss Einschätzung der Commerzbank eher unwahrscheinlich. Die Lage am Ölmarkt ist immer noch von dem bestehenden Überangebot geprägt. Die Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) müsste Produktionskürzungen vorsehen, um das hohe Angebot einzudämmen.

Die Ölpreise bewegen sich zurzeit auf einem tiefen Stand. Rohöl der Nordseesorte Brent kostet so wenig wie zuletzt vor vier Jahren. Der Preis für das US-Öl WTI ist so tief wie das letzte Mal vor zwei Jahren.
 

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Stand: 23.10.2014, nächstes Update: 24.10.2014

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der Rohölpreise. US-Rohöl gilt als Referenzprodukt. Die Entwicklung dieses Produkts dominiert in der Regel auch die Preise für Heizöl und Benzin. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten oder Dollarkurs jedoch abweichen.

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