Ölpreis-Marktnews: Archiv

Die Ölpreise erholen sich

21.11.2014
Am Freitagmorgen konnten die Ölpreise ihre Stabilisierung halten. Das erste Mal in dieser Woche wurden deutliche Gewinne verbucht. Grund dafür sind vor allem die Spekulationen über einen Beschluss der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC), ihre Förderquoten zu senken. Ein Fass Rohöl (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Januar kostete 79.64 US-Dollar. Das waren 31 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 49 Cent auf 76.34 US-Dollar.

Das Treffen der OPEC wird am kommenden Donnerstag in Wien stattfinden. Analysten sind gespaltener Meinung, ob die OPEC Produktionskürzungen beschliessen wird. Nach einer Umfrage von Bloomberg News erwarten je die Hälfte der Analysten eine Senkung oder keine Veränderung. In Hinblick auf den Preisverfall von 30 Prozent seit Juni erhöht sich der Druck auf die OPEC. Laut Recherchen von Bloomberg News hätten die OPEC-Mitglieder im Oktober 30.97 Millionen Fass Rohöl pro Tag gefördert. Der vereinbarte Wert liegt aber nur bei 30 Millionen Fass pro Tag. In Zukunft wird ausserdem von Experten der OPEC selbst mit einer noch schwächeren Nachfrage gerechnet.

Der Ölminister von Libyen kann sich eine Reduktion der Fördermenge um 500‘000 Fass pro Tag vorstellen. Hierfür müssten sich aber alle Mitgliedsländer bereit erklären. Einige OPEC-Mitglieder wie Venezuela haben sich bereits für preisstützende Massnahmen ausgesprochen, weil sie stark auf die Einnahmen aus dem Ölgeschäft angewiesen sind. Die grossen Ölproduzenten, allen voran Saudi-Arabien, sind jedoch weiterhin nicht zu Produktionskürzungen bereit. Experten vermuten, dass Saudi-Arabien auf diesem Standpunkt bleiben wird, um seine Marktanteile zu sichern.

Am Donnerstag wurden aus den USA positive Konjunkturdaten für den Arbeits- und Immobilienmarkt gemeldet. In der grössten Volkswirtschaft der Welt hatte der tiefe Ölpreis aber auch schon Auswirkungen. Einige Schieferölproduzenten beabsichtigen bereits Produktionskürzungen.
 

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Stand: 21.11.2014, nächstes Update: 22.11.2014

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der Rohölpreise. US-Rohöl gilt als Referenzprodukt. Die Entwicklung dieses Produkts dominiert in der Regel auch die Preise für Heizöl und Benzin. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten oder Dollarkurs jedoch abweichen.

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