Ölpreis-Marktnews: Archiv

Öl-Kartell zieht in den Kampf um Marktanteile

28.11.2014
Der Preiskampf auf dem Weltmarkt zwischen den sich konkurrierenden Blöcken bestehend aus den OPEC-Staaten und den in diesem Wirtschaftszweig neuerdings erstarkten USA geht in eine zweite Runde.
Die Ölpreise sind auf den Beschluss hin der OPEC-Staaten, die Fördermenge nicht zu Drosseln zwar nochmals gefallen, konnten sich nach dem ersten Erdbeben an das Treffen der OPEC-Staaten dennoch wieder leicht erholen.

Händler rechnen denn kurzfristig auch mit einem leichten Anstieg der Ölpreise. "Die Ölpreise könnten sich etwas erholen, da es den Anschein hat, dass die weltweite Konjunkturentwicklung einen Boden gefunden zu haben scheint", verlautete es seitens Tokyo-Mitsubishi UFJ. Wie sich die Ölpreise mittelfristig entwickeln werden, ist den meisten Analysten schleierhaft. Einerseits sprechen hohe Förderkosten der von der amerikanischen Seite her eingesetzten Technologie „Fracking“ für einen Mindestpreis von 70 US-Dollar pro Barrel, andererseits könnte dies auch nur der Versuch eines Aufbaus psychologischer Hürden gegen Spekulationen auf einen weiter sinkenden Ölpreis sein. Andererseits wird vielerorts spekuliert, ob nicht etwa auch politische Faktoren wie die wirtschaftliche Schwächung anderer Marktteilnehmer wie beispielsweise russischer Ölförder-Konzerne einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf die aktuelle Baisse haben könnten. Die über den Erwartungen liegende Erstarkung der japanischen Wirtschaft sorgt für Hoffnung auf der wirtschaftlichen Seite und auch der Dollar-Kurs ist in diesem Jahr wieder erstarkt. Der Preis für ein Barrel der Sorte WTI liegt bei 68,55 Dollar und für ein Fass der Nordseesorte Brent werden 72,50 Dollar bezahlt.

Für den hiesigen Heizöl-Konsumenten ist zu beachten, dass bei der Preisbildung für den Endkonsumenten weitere Faktoren wie der Dollarkurs, die Transportkosten in die Schweiz und die Verteilung in der Schweiz sowie viele andere Elemente wie auch Steuern und Abgaben an den Bund eingerechnet werden müssen. Dadurch werden die Bewegungen nach oben oder unten im Vergleich zu den Rohölpreisen an der Börse abgeschwächt.
 

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Stand: 28.11.2014, nächstes Update: 29.11.2014

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der Rohölpreise. US-Rohöl gilt als Referenzprodukt. Die Entwicklung dieses Produkts dominiert in der Regel auch die Preise für Heizöl, Diesel und Benzin. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten oder Dollarkurs jedoch abweichen.

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