Ölpreis-Marktnews: Archiv

Ölpreise auf Achterbahnfahrt

02.12.2014
Die Ölpreise zeigten am Montag starke Schwankungen. Zunächst waren sie auf den tiefsten Stand seit fünf Jahren gefallen, konnten sich aber bis zum Abend mit einem Zuwachs von über fünf US-Dollar wieder erholen. Am Dienstag konnten sie diese Erholung weitgehend halten.

Ein Fass Rohöl (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 72.10 US-Dollar. Das waren 45 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) sank um 52 Cent auf 68.48 US-Dollar.

Der Fall der Ölpreise wurde durch den Entschluss der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC), an der Fördermenge festzuhalten, weiter angetrieben. Das Treffen der OPEC fand letzte Woche statt. Seit Mitte des Jahres sind die Ölpreise kontinuierlich gesunken. Gestern wurde eine Einbusse von mehr als 40 Prozent gegenüber Mitte Juni erreicht. Da keine Produktionskürzungen der Öllieferanten vorgesehen ist, erwarten Experten im nächsten Jahr noch ein grösseres Überangebot auf dem Ölmarkt. Dies würde die Ölpreise weiter unter Druck setzen.

Im Handel hatte das Fünfjahrestief am Montag eine Gegenbewegung ausgelöst. Aus den USA wurden positive Konjunkturdaten gemeldet, was den Ölpreis ebenfalls stärkte. Das Wirtschaftswachstum sei zwar verlangsamt, aber weiterhin beträchtlich.

Der Internationale Währungsfond (IWF) sieht die fallenden Ölpreise als Chance für die Ankurbelung der Wirtschaft. IWF-Chefin Christine Lagarde sagte bei einer Veranstaltung des Wall Street Journals am Montag, dies sei „eine gute Nachricht für die Weltwirtschaft“.

Für die Schieferölproduzenten in den USA könnte der tiefe Ölpreis bald zum Problem werden. Die Förderung von Schieferöl mit der Fracking-Methode wird bei einem zu tiefen Ölpreis unrentabel. Investitionen für neue Bohrlöcher sollen im Oktober bereits um 15 Prozent gesunken sein.
 

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Stand: 02.12.2014, nächstes Update: 03.12.2014

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der Rohölpreise. US-Rohöl gilt als Referenzprodukt. Die Entwicklung dieses Produkts dominiert in der Regel auch die Preise für Heizöl, Diesel und Benzin. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten oder Dollarkurs jedoch abweichen.

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