Ölpreis-Marktnews: Archiv

Ölpreise sinken weiter

10.12.2014
Am Mittwoch haben die Ölpreise weiter nachgegeben. Die jüngsten Preissenkungen durch Saudi-Arabien und den Irak drücken auf die Ölpreise, wie es aus dem Handel heisst. Die grossen Ölproduzenten der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) wollen ihre Marktanteile sichern und haben hohe Rabatte für Kunden in Asien und den USA ab Januar erteilt.

Der leitende Ölmarktanalytiker des iranischen Ölministeriums, Mohammad Sadegh Memarian, erklärte, dass die Ölproduktion im Iran auf 4.8 Millionen Fass pro Tag wachsen soll. Laut Medienberichten sagte er ausserdem, der Ölpreis könnte auf 40 US-Dollar fallen, wenn sich weitere Spannungen innerhalb der OPEC einstellten. Die OPEC-Mitglieder sind sich zurzeit Uneinigkeit über das Verhalten bei der aktuellen Ölpreissituation. Seit Sommer beträgt die Preiseinbusse aufgrund des weltweiten Überangebots rund 40 Prozent.

Am Dienstag konnten die Ölpreise ihre Talfahrt zwischenzeitlich stoppen. Die Erholung war jedoch nicht beständig. Ein Fass Rohöl (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Januar kostete am Mittwochmorgen 66.27 US-Dollar. Das waren 53 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) sank um 63 Cent auf 63.20 US-Dollar.

Die Regierung der USA hat am Dienstag die Prognose für die Fördermenge sowie den weltweiten Bedarf an Rohöl gesenkt. Die Produktion würde demnach im 2015 nur noch auf rund 9.3 Millionen Fass pro Tag ansteigen. Das sind 100‘000 Fass weniger als das Energieministerium noch vor einem Monat prognostizierte. Die Nachfrage werde sich auf 880‘000 Fass pro Tag erhöhen, anstelle der zuvor vermuteten 1.12 Millionen.

Laut dem algerischen Energieminister könnte die OPEC in Hinblick auf den Preisverfall noch vor dem festgelegten Treffen im 2015 eine Krisensitzung einberufen. Einige Mitgliedsstaaten wie Algerien und Venezuela spüren bereits die unangenehmen Folgen der tiefen Ölpreise und machen sich für Produktionskürzungen stark, um eine Preiserhöhung zu bewirken. Am letzten Treffen der OPEC Ende November hatte sich besonders das Zugpferd Saudi-Arabien durchgesetzt. Die grossen Ölproduzenten wollen an der Fördermenge festhalten.
 

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Stand: 10.12.2014, nächstes Update: 11.12.2014

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der Rohölpreise. US-Rohöl gilt als Referenzprodukt. Die Entwicklung dieses Produkts dominiert in der Regel auch die Preise für Heizöl und Benzin. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten oder Dollarkurs jedoch abweichen.

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