Ölpreis-Marktnews: Archiv

Leichte Gegenbewegung auf Abschläge bei den Ölpreisen

11.12.2014
Am Mittwoch sind die Ölpreise weiter gesunken. Der Preis für die amerikanische Rohölsorte West Texas Intermediate (WTI) sank gar um bis zu drei US-Dollar. Die 60-Dollar-Grenze wurde fast geknackt. Als Gründe wurden einerseits Daten genannt, welche eine schwächere Nachfrage in den USA betonten. Andererseits wurde die Notwendigkeit einer Produktionskürzung durch einen Regierungsvertreter Saudi Arabiens in Frage gestellt. Am Markt geht man davon aus, dass der Fördergigant Saudi Arabien seine Marktanteile weiter verteidigen will.

Grund für die tiefen Ölpreise ist nach wie vor die sehr gute Versorgungslage und damit das Überangebot an Rohöl. Gemäss Prognose der OPEC (Organisation Erdöl exportierender Länder) wird die Nachfrage nach Öl auch im kommenden Jahr tiefer liegen als bisher angenommen. Die Nachfrage werde deutlich unter den momentanen Fördermengen der Organisation liegen. Falls weder die Produktion der OPEC-Länder noch der Förderboom in den USA minimiert wird, ist von einem weiter wachsenden Überangebot auszugehen.

Der Preis für ein Fass (159 Liter) des Nordsee-Rohöls Brent lag am frühen Morgen bei 64,73 US-Dollar und stieg somit um 49 Cent an. Ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) kostete mit 61,40 Dollar rund 45 Cent mehr als am Vortag.
 

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Stand: 11.12.2014, nächstes Update: 12.12.2014

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der Rohölpreise. US-Rohöl gilt als Referenzprodukt. Die Entwicklung dieses Produkts dominiert in der Regel auch die Preise für Heizöl und Benzin. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten oder Dollarkurs jedoch abweichen.

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