Ölpreis-Marktnews: Archiv

Ölpreise fallen ungebremst weiter

17.12.2014
Am Mittwochmorgen sind die Ölpreise weiter gesunken. Das Überangebot an Rohöl auf dem Weltmarkt bleibt das bestimmende Thema. Mit der schwächelnden Nachfrage kann das Angebot nicht ausgeschöpft werden. Ein Fass Rohöl (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Januar kostete 59.39 US-Dollar. Das waren 62 Cent weniger als am Dienstag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) sank um 1.10 US-Dollar auf 54.82 US-Dollar.

Die Rohölpreise sind so tief wie zuletzt seit über fünf Jahren. Der Preis für Brent-Öl hat sich im letzten halben Jahr um fast die Hälfte verbilligt und die US-Sorte WTI ist bereits unter die 60-Dollar-Marke gefallen. Die Internationalen Energieagentur (IEA) sieht noch kein Ende dieses Abwärtstrends. Laut den Schätzungen der IEA wird sich das Überangebot im 1. Halbjahr 2015 auf zwei Millionen Fass pro Tag erhöhen. Die Nachfrageprognose wurde dagegen um 230‘000 Fass auf 900‘000 Fass pro Tag gesenkt. Einige Produktionsfirmen hätten zwar bereits Investitionen für die Ölförderung gekürzt, eine deutliche Kürzung der Fördermengen sei aber noch nicht in Sicht.

Die Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) hat bisher noch keine Produktionskürzungen unternommen. Die Mitgliedsstaaten sind sich uneinig über das Vorgehen geben den Preisverfall. Einige Länder wie Russland und Venezuela leiden bereits unter den tiefen Ölpreisen, da ihre Wirtschaft stark davon abhängig ist. Saudi-Arabien und Kuweit beispielsweise stehen ebenfalls unter Druck, können aber aufgrund ihrer günstigen Ölförderung noch gut mit dem Preiseinbruch leben.
 

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Stand: 17.12.2014, nächstes Update: 18.12.2014

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der Rohölpreise. US-Rohöl gilt als Referenzprodukt. Die Entwicklung dieses Produkts dominiert in der Regel auch die Preise für Heizöl und Benzin. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten oder Dollarkurs jedoch abweichen.

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