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Ölpreise legen wieder zu

22.12.2014
Am Montag sind die Ölpreise erneut leicht gestiegen. Nach der monatelangen Talfahrt könnte sich nun eine Erholung abzeichnen. Im Handel hiess es, Prognosen von Experten der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) hätten die Preise angehoben.

Ein Fass Rohöl (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Februar kostete am Morgen 62.27 US-Dollar. Das waren 89 Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 73 Cent auf 57.86 US-Dollar.

Der Ölminister von Katar, Mohammed Saleh Al Sada, äusserte am Wochenende an einer Konferenz in Abu Dhabi seine Vermutung, dass es eine Stabilisierung der Ölpreise geben wird. Der Ölmarkt befände sich in einer provisorischen Korrekturphase. Wie lange diese dauern werde, sei nicht genau abzuschätzen. Die tiefen Ölpreise belaste jedoch viele Ölproduzenten mit höheren Förderkosten. Damit meinte Al Sada vor allem die US-Produzenten, die mit der Fracking-Methode höhere Produktionskosten investiert als die OPEC-Staaten.

Der saudische Ölminister Ali Al-Naimi sagte an der Konferenz, das Überangebot an Rohöl sei aufgrund der mangelnden Kooperation der Ölproduzenten ausserhalb der OPEC entstanden. Seit Sommer sind die Ölpreise infolge des Überangebots am Markt deutlich eingebrochen. Auch laut Al-Naimi werde sich der Ölmarkt wieder erholen: „Fossile Brennstoffe werden noch für weitere Jahrzehnte die wichtigste Energiequelle bleiben“.

Weiter liess der saudische Ölminister verlauten, ihre Preispolitik ziele nicht auf andere Länder ab, wie von verschiedenen Stimmen vermutet wurde. Die OPEC-Staaten würden weiterhin keine Kürzung der Fördermengen vornehmen, besonders Saudi-Arabien nicht.

Saudi-Arabien war bisher noch nicht von den niedrigen Ölpreisen belastet. Nach der
Schätzung von Al-Naimi wird das auch weiterhin so bleiben. Die Wirtschaft wird nach Schätzungen von Bloomberg-Analysten im 2014 um 4.3 Prozent wachsen und im nächsten Jahr um 3.6 Prozent. Saudi-Arabien exportiert am meisten Öl weltweit und produziert rund 13 Prozent des globalen Ölangebots.
 

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Stand: 22.12.2014, nächstes Update: 23.12.2014

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der Rohölpreise. US-Rohöl gilt als Referenzprodukt. Die Entwicklung dieses Produkts dominiert in der Regel auch die Preise für Heizöl und Benzin. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten oder Dollarkurs jedoch abweichen.

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