Ölpreis-Marktnews: Archiv

Ölpreise setzen ihre Talfahrt im neuen Jahr fort

05.01.2015
Im neuen Jahr sieht die Lage am Ölmarkt immer noch gleich aus: das hohe Angebot an Rohöl drückt auf die Preise. So sind die Ölpreise am ersten Handelstag der Woche weiter gesunken. Es wurde der tiefste Stand seit über fünf Jahren verbucht. Das zu hohe Angebot am Weltmarkt verglichen mit der Nachfrage löste seit Mitte 2014 eine anhaltende Talfahrt bei den Ölpreisen aus.

Laut dem US-Energieministerium förderte die USA in der Woche bis zum 26. Dezember 2014 täglich 9.2 Millionen Fass Rohöl. Im wichtigsten Lager in Oklahoma stiegen die Ölbestände um 6.9 Prozent auf 30.8 Millionen Fass. Das war der höchste Stand seit Februar 2014. Die Ölproduktion der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) lag gemäss Bloomberg im Dezember bei 30.24 Millionen Fass pro Tag, was 122‘000 Fass weniger als im Vormonat waren. Dieser Rückgang wird mit der geringeren Produktion in Libyen erklärt.

Die neuesten Meldungen aus dem Irak schwächten die Ölpreise. Das OPEC-Mitglied der plant laut Experten eine Erhöhung seiner Ölproduktion. Bereits im Dezember stiegen die Ölexporte des Landes laut dem Ölministerium auf 2.94 Millionen Fass pro Tag. Das war so viel wie seit über 30 Jahren nicht mehr.

Ein Fass Rohöl (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Februar kostete am Montagmorgen 55.60 US-Dollar. Das waren 82 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) sank um 99 Cent auf 51.70 US-Dollar. Die tiefsten Stände seit dem Frühjahr 2009 wurden zuvor mit 51.40 US-Dollar beim Brent-Preis und 55.36 US-Dollar für ein Fass WTI-Öl erreicht.

Zusätzlich wurden aus China schwache Konjunkturdaten vermeldet. Die Volksrepublik ist der zweitgrösste Ölverbraucher der Welt. Auch in Europa schwächelt die Wirtschaft. In den USA hingegen ist die Wirtschaft im dritten Quartal 2014 um 5 Prozent weiter gewachsen. Es wurde ein geringeres Wachstum von 4.3 Prozent erwartet. Die positiven Konjunkturdaten aus den USA stärken zwar die Verbraucherseite, wirken sich aufgrund der Unterstützung des US-Dollars belastend auf die Ölpreise aus.
 

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Stand: 05.01.2015, nächstes Update: 06.01.2015

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der Rohölpreise. US-Rohöl gilt als Referenzprodukt. Die Entwicklung dieses Produkts dominiert in der Regel auch die Preise für Heizöl, Diesel und Benzin. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten oder Dollarkurs jedoch abweichen.

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