Ölpreis-Marktnews: Archiv

Ölpreise starten wieder mit Abschlägen in die Woche

12.01.2015
Am Montag sind die Ölpreise weiter gesunken. Damit setzen sie den Abwärtstrend der Vorwoche fort. Seit dem letzten Sommer sind die Ölpreise stark eingebrochen, weil auf dem Weltmarkt ein Überangebot besteht. Trotz dieser Tatsache hat die Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) bisher keine Produktionskürzungen vorgesehen. Dies vor allem aufgrund der Haltung des grössten OPEC-Produzenten Saudi-Arabien. Das Land möchte das Risiko nicht eingehen, Marktanteile zu verlieren.

Ein Fass Rohöl (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Februar kostete am Morgen 49.37 US-Dollar. Das waren 74 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) sank um 84 Cent auf 47.52 US-Dollar.

Die Verluste werden im Handel mit den Bränden in zwei US-Raffinerien in Verbindung gebracht. Durch die Verarbeitungsausfälle wird eine niedrigere Nachfrage erwartet.

Zusätzlich haben die Experten der Goldman Sachs Group Inc. ihre Prognose zur Ölpreisentwicklung gesenkt. Sie erwarten vorerst keine Erholung – der Ölpreis müsse noch länger niedrig bleiben, damit die Schieferölproduktion unrentabel wird und Investitionen gekürzt werden. Die zunehmende Förderung von Schieferöl in Nordamerika hatte einen grossen Einfluss auf das hohe Angebot auf dem Weltmarkt. Diese Ölförderung durch die Fracking-Methode ist kostenintensiver als die konventionelle Ölproduktion.

Auch für die langfristige Entwicklung schätzen die Analysten den Ölpreis nur noch um die 70 US-Dollar, im Gegensatz zu bisher 90 US-Dollar. Im 2. Halbjahr 2015 wird ausserdem eine Preiserholung erwartet, da die Nachfrage dann saisonbedingt wieder steigen sollte.
 

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Stand: 12.01.2015, nächstes Update: 13.01.2015

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der Rohölpreise. US-Rohöl gilt als Referenzprodukt. Die Entwicklung dieses Produkts dominiert in der Regel auch die Preise für Heizöl, Diesel und Benzin. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten oder Dollarkurs jedoch abweichen.

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