Ölpreis-Marktnews: Archiv

Ölpreise auf tiefstem Stand seit sechs Jahren

13.01.2015
Die Ölpreise sind am Dienstag erneut gefallen. Bereits gestern gab es zum Wochenstart wieder deutliche Verluste von etwa zwei US-Dollar. Die Situation am Markt bleibt gleich: das Angebot am Weltmarkt ist zu hoch. Die verhaltene Nachfrage kann dieses bei weitem nicht ausschöpfen.

Ein Fass Rohöl (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Februar kostete am Morgen 46.05 US-Dollar. Das waren 93 Cent weniger als am Montag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) sank um 73 Cent auf 45.33 US-Dollar.

Aufgrund der stark wachsenden Ölproduktion in den USA gibt es derzeit ein sehr hohes Angebot weltweit. Um keine Marktanteile gegenüber den amerikanischen Schieferölproduzenten zu verlieren, fährt die Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) eine eher ungewöhnliche Strategie.

Bisher hatte die OPEC bei Einbrüchen der Ölpreise meistens die Produktion gedrosselt, um eine Preisstabilisierung zu erreichen. Im Moment wollen aber besonders die grossen Ölproduzenten am arabischen Golf nichts von Produktionskürzungen wissen. Am Montag sagte ein Regierungsvertreter aus Abu Dhabi, das Emirat werde trotz des Preisverfalls an seiner Produktionsmenge festhalten und diese sogar noch ausbauen. Analysten von Phillip Futures schätzen, dass die Talfahrt der Ölpreise noch eine Weile weiter gehen wird, solange sich an diesen Umständen nichts ändert.

Aus China wurden dafür steigende Importe gemeldet, was für eine anziehende Nachfrage in der zweitgrössten Volksrepublik sprechen könnte. Im Dezember wurden erstmals über sieben Millionen Fass Rohöl pro Tag importiert, kumuliert über den ganzen Monat waren es 30.37 Millionen Fass. Das war auch die ungefähre Prognose von Thomson Reuters Oil Research and Forecasts.
 

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Stand: 13.01.2015, nächstes Update: 14.01.2015

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der Rohölpreise. US-Rohöl gilt als Referenzprodukt. Die Entwicklung dieses Produkts dominiert in der Regel auch die Preise für Heizöl, Diesel und Benzin. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten oder Dollarkurs jedoch abweichen.

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