Ölpreis-Marktnews: Archiv

Tiefer US-Lagerbestände lassen Ölpreise ansteigen

16.12.2009

Im Vorfeld der Veröffentlichung der neuesten US-Ölbestandeszahlen schlossen gestern die Rohölpreise an der NYMEX nach einer Serie von neuen Abschlägen in Folge zum ersten Mal wieder etwas fester. Die am späten Abend vom API publizierten Zahlen bestätigten die Erwartungen der Fachleute allerdings nicht. Anstelle einer Abnahme der Rohöllager nahmen diese im Vergleich zur Vorwoche zu. Beim Benzin wuchsen die Vorräte gar doppelt so stark wie erwartet an. Beim Heizöl sind die Lager allerdings klar stärker als prognostiziert gesunken.

Dies dürfte auch der Grund sein, weshalb sich die Notierungen an der elektronischen Nachtbörse auch heute morgen fester präsentieren. Heizöl wird zur Zeit gut 4 – 5 Dollar pro Tonne höher gehandelt. Gestützt werden die Ölpreise an der NYMEX von positiven US-Wirtschaftsnachrichten. So wurde gestern berichtet, dass die Warenproduktion der US-Firmen im November über den Erwartungen lag. Heute Nachmittag veröffentlicht die EIA ihre Zahlen. Sollten sie sich mit den Vorgaben der API decken, so wären weitere Preisaufschläge denkbar.

Für die Schweizer Konsumenten verteuert der wieder erstarkte US-Dollarkurs und die starke Nachfrage das Heizöl. Wie fast immer gegen das Jahresende werden auch dieses Jahr die Transportkapazitäten immer mehr knapp. Die Kältewelle, welche unser Land erfasst hat, wird in den kommenden Tagen dafür sorgen, dass etliche Heizölkunden plötzlich ohne Öl da stehen werden. Unser guter Rat, im Herbst einzukaufen, war wohl goldrichtig.

Eine regelmässige Kontrolle im Tank ist nach wie vor sehr wichtig. Bestellen Sie bei Bedarf frühzeitig. Für kurzfristige Lieferungen (zuschlagspflichtig) kontaktieren Sie uns bitte telefonisch unter 0844 000 000.

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Stand: 16.12.2009, nächstes Update: 17.12.2009

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der Rohölpreise. US-Rohöl gilt als Referenzprodukt. Die Entwicklung dieses Produkts dominiert in der Regel auch die Preise für Heizöl, Diesel und Benzin. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten oder Dollarkurs jedoch abweichen.

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