Ölpreis-Marktnews: Archiv

Ölpreise legen leicht zu

16.01.2015
Am Donnerstag gab es an der Börse starke Turbulenzen, nachdem die Schweizerische Nationalbank (SNB) den Euro-Mindestkurs aufgehoben hatte. Auch bei den Ölpreisen schlugen sich die Kurseinbrüche nieder und verursachten heftige Schwankungen. Am Freitag konnten sich die turbulenten Preisbewegungen wieder normalisieren. Im frühen Handel sind die Ölpreise leicht gestiegen.

Ein Fass Rohöl (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März kostete am Morgen 48.74 US-Dollar. Das waren 47 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 49 Cent auf 47.22 US-Dollar.

Schon seit Mitte dieser Woche gab es grosse Preisschwankungen bei den Ölpreisen. Am Donnerstag stiegen sie erst stark an, um danach am Abend wieder zehn Prozent einzusacken. Seit Sommer 2014 hatten die Ölpreise an Boden verloren, weil der Markt überversorgt ist.

Einige Analysten rechnen in diesem Jahr wieder mit einer Stabilisierung des Ölpreises. Die massiven Preisrückgänge der vergangenen Monate seien eine übertriebene Reaktion auf das bestehende Überangebot an Rohöl am Weltmarkt gewesen. Auf die konjunkturbedingt schwache Nachfrage sei die Abwärtsspirale nicht zurückzuführen.

Dennoch besteht das hohe Angebot nach wie vor und wird nicht so schnell abgebaut werden. Die tiefen Ölpreise wirken sich jedoch positiv auf die Nachfrage aus. Ausserdem wird die Produktion höchstwahrscheinlich wieder zurückgehen. Aus den USA gab es bereits erste Reaktionen auf den Preisverfall: Der Ölbohrkonzern Schlumberger teilte mit, dass 9000 Stellen gestrichen werden. Grund dafür seien die tiefen Rohstoffpreise und die sinkende Ölförderung in diesem Jahr.

Noch mehr als den grossen Konzernen wie Schlumberger, machen die tiefen Ölpreise den kleineren Firmen zu schaffen. Die Schieferölförderung wird auf diesem Preisniveau unrentabel. Die amerikanische Ölindustrie dürfte ihre Investitionen im laufenden Jahr drastisch kürzen.

Laut Tilmann Galler, Kapitalmarktexperte bei J.P. Morgan Asset Management, wird der Produktionsüberschuss im 2015 unter einer Million Fass liegen, was in einem 92-Millionen-Fass-Markt wenig sei. Daher würden die Ölpreise mit Sicherheit wieder anziehen und die Inflation nach oben treiben.
 

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Stand: 16.01.2015, nächstes Update: 17.01.2015

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der Rohölpreise. US-Rohöl gilt als Referenzprodukt. Die Entwicklung dieses Produkts dominiert in der Regel auch die Preise für Heizöl und Benzin. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten oder Dollarkurs jedoch abweichen.

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