Ölpreis-Marktnews: Archiv

Ölpreise kaum verändert

20.01.2015
Der gesenkten Wachstumsprognose des Internationalen Währungsfonds (IWF) zum Trotz, blieben die Ölpreise am Dienstag stabil. Ein Fass Rohöl (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März kostete am Morgen 48.79 US-Dollar. Das waren fünf Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) sank nur minim auf 47.51 US-Dollar.

Der IWF senkte seine Erwartungen zum Wachstum der Weltwirtschaft für dieses und das kommende Jahr. Im Zusammenhang mit dem Fall der Ölpreise erklärte der IWF, das niedrige Preisniveau sei zwar positiv für die Wirtschaft, könne jedoch die Belastungsfaktoren nicht ausgleichen.

Laut dem World Economic Outlook vom Dienstag rechnen die Experten dieses Jahr nur noch mit einem Wachstum von 3.5 Prozent weltweit. Im Oktober lag die Erwartung noch bei 3.8 Prozent. Für das kommende Jahr wurde die Prognose von 4.0 Prozent auf 3.7 Prozent herabgesetzt. Einzig das solide Wachstum in den USA stimmt die Experten positiv.

IWF-Direktor Olivier Blanchard hofft, dass sich die Vorteile der tiefen Ölpreise als stärker erweisen, als derzeit angenommen. «Wenn wir uns im Frühjahr wieder sehen, könnten sich unser Ausblick als ein bisschen zu pessimistisch erwiesen haben. Ich hoffe es sehr.» Die konjunkturell bedingt stärkere Nachfrage würde wiederum den Ölpreisen einen Aufschwung verleihen.
 

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Stand: 20.01.2015, nächstes Update: 21.01.2015

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der Rohölpreise. US-Rohöl gilt als Referenzprodukt. Die Entwicklung dieses Produkts dominiert in der Regel auch die Preise für Heizöl, Diesel und Benzin. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten oder Dollarkurs jedoch abweichen.

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