Ölpreis-Marktnews: Archiv

Ölpreise steigen leicht

21.01.2015
Die Ölpreise sind zur Wochenmitte leicht gestiegen. Ein Fass Rohöl (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März kostete im frühen Handel 48.39 US-Dollar. Das waren 42 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 48 Cent auf 46.95 US-Dollar.

Die Lage am Ölmarkt wird Analysten zufolge noch einige Monate gleich bleiben. Die Überversorgung kann nicht so schnell abgebaut werden, besonders wenn man die aktuellen Prognosen zum Wirtschaftswachstum berücksichtigt.

Das tiefe Preisniveau belastet mittlerweile einige Ölproduzenten in den USA. In der letzten Woche wurden deutlich weniger Ölbohrungen durchgeführt. Der Boom der Schieferölförderung durch die umstrittene Fracking-Methode war massgeblich für den Einbruch der Ölpreise verantwortlich. Durch die hohen Fördermengen aus den USA entstand ein Überangebot an Rohöl auf dem Weltmarkt. Seit Sommer 2014 hat sich der Ölpreis mehr als halbiert.

Da diese Fördermethode kostspieliger ist als die konventionelle Ölproduktion, schrauben bereits einige Produktionsfirmen ihre Investitionen zurück. Der australisch-britische Bergbaukonzern BHP Billiton will seine Bohranlagen auf dem US-Festland bis Ende Juli von 26 auf 16 Stück abbauen. BHP-Chef Andrew Mackenzie sagte, dies sei eine schnelle Reaktion auf die tiefen Ölpreise.

Bereits zuvor hatte der grosse Öldienstleister Baker Hughes angekündigt, 7000 zu streichen. Ähnlich war die Meldung von Schlumberger letzten Freitag – die grösste Ölfirma der USA baut 9000 Stellen ab.
 

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Stand: 21.01.2015, nächstes Update: 22.01.2015

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der Rohölpreise. US-Rohöl gilt als Referenzprodukt. Die Entwicklung dieses Produkts dominiert in der Regel auch die Preise für Heizöl und Benzin. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten oder Dollarkurs jedoch abweichen.

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