Ölpreis-Marktnews: Archiv

Ölpreise auf steigendem Ast

09.02.2015
Am Montag konnten die Ölpreise wieder Gewinne verbuchen. Ein Fass Rohöl (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März kostete am Morgen 58.05 US-Dollar. Das waren 25 Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 38 Cent auf 52.07 US-Dollar.

Seit Ende Januar konnten sich die Ölpreise etwas von dem Preisverfall der letzten Monate erholen. Der Preis für die Nordseesorte Brent legte um rund 8 US-Dollar zu, derjenige für WTI-Öl um rund 5 US-Dollar.

Grund für die Kehrtwende sind die ersten Streichungen von Ölbohrungen in den USA. Die Anzahl der Bohrlöcher und damit die Fördermengen an Schieferöl sind rückläufig. Analysten sind trotzdem unsicher, ob die Kehrtwende anhalten wird. Das Überangebot an Rohöl auf dem Weltmarkt besteht weiterhin.

Am Samstag hat die Bank für internationalen Zahlungsausgleich (BIZ)  eine Studie veröffentlicht,  in welcher sie die Verschuldung der Energiekonzerne für den Einbruch der Ölpreise mitverantwortlich macht. Die Ölfirmen hätten die Produktionskürzungen aufgeschoben und Termingeschäfte verkauft, um sich gegen den Rückgang abzusichern.

Die Schuldenlast der Unternehmen hat sich in den letzten zehn Jahren fast vervierfacht. Die sinkenden Ölpreise hätten den Wert der Vermögenswerte gedrückt, die als Sicherheit gelten.
 

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Stand: 09.02.2015, nächstes Update: 10.02.2015

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der Rohölpreise. US-Rohöl gilt als Referenzprodukt. Die Entwicklung dieses Produkts dominiert in der Regel auch die Preise für Heizöl und Benzin. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten oder Dollarkurs jedoch abweichen.

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