Ölpreis-Marktnews: Archiv

Ölpreise trotz rekordhoher US-Bestände weiterhin stabil

26.02.2015

Am Donnerstag haben sich die Ölpreise nur wenig bewegt. Ein Fass Rohöl (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April kostete am Morgen 61.57 US-Dollar. Das waren 6 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) sank um 27 Cent auf 50.72 US-Dollar.

Nachdem der saudische Ölminister am Mittwoch von einer höheren Nachfrage nach Öl gesprochen hatte, zogen die Ölpreise an. Der Anstieg konnte sich jedoch nicht lange halten. Das Angebot befindet sich weiterhin auf einem Rekordhoch. Laut den gestern veröffentlichten Daten der US-Regierung sind die Ölreserven in den USA mit 8.4 Millionen Fass gegenüber der Vorwoche wieder kräftig gestiegen.

Der Ölpreisverfall seit Sommer 2014 wurde vor allem durch das Überangebot auf dem Weltmarkt ausgelöst. Da die Schieferölförderung auf diesem Preisniveau unrentabel wird, wurden bereits einige Ölbohrlöcher in den USA geschlossen. Nach den Lagerbestandszahlen zu urteilen, hat das bisher nichts am Produktionsvolumen geändert. Die geschlossenen Bohrlöcher seien wenig ertragreich gewesen.

Die Schieferölförderung sowie die Ölproduktion der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) ist weiterhin hoch. Die Rohstoffexperten der Commerzbank erwarten deshalb, dass die Ölpreise weiter sinken werden.

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Stand: 26.02.2015, nächstes Update: 27.02.2015

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der Rohölpreise. US-Rohöl gilt als Referenzprodukt. Die Entwicklung dieses Produkts dominiert in der Regel auch die Preise für Heizöl, Diesel und Benzin. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten oder Dollarkurs jedoch abweichen.

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