Ölpreis-Marktnews: Archiv

Ölpreise sinken nach schlechten Konjunkturdaten aus China

24.03.2015

Am Dienstag sind die Ölpreise gesunken. Grund dafür war die Meldung schlechter Konjunkturdaten aus China. Die Volksrepublik ist der zweitgrösste Ölverbraucher der Welt und das chinesische Wirtschaftswachstum damit massgebend für die Preisentwicklung.

Ein Fass Rohöl (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Mai kostete am Morgen 55.50 US-Dollar. Das waren 42 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) sank um 61 Cent auf 46.84 US-Dollar.

In den letzten Handelstagen ging es für die Ölpreise auf und ab. Am Montag konnte der Preis für die US-Sorte WTI noch um 2 US-Dollar zulegen. Der Dollar notierte gestern schwächer und sorgte für eine Erholung. Ein tieferer US-Dollar macht Rohöl für Käufer ausserhalb des Dollarraums attraktiver.

Nach wie vor lastet die Situation des Überangebots verbunden mit der tiefen Nachfrage auf den Ölpreisen. Die jüngsten Nachrichten der britischen Bank liessen am Dienstag Sorge aufkommen: der HSBC Einkaufsmanagerindex für die verarbeitende Industrie in China fiel überraschend auf 49.2 Punkte. Die Schätzung von Analysten lag bei 50.6 Punkte. Die Stimmung in den Industrieunternehmen ist so schlecht wie zuletzt vor fast einem Jahr.

Auf der Angebotseite hat sich weiterhin nichts geändert. Die Bestände an Rohöl in den USA bewegen sich auf einem Rekordhoch und die Lagerkapazitäten werden immer knapper. Experten rechnen damit, dass nach den Atomverhandlungen auch der Iran bis 2016 zum weltweiten Überangebot beitragen wird.

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Stand: 24.03.2015, nächstes Update: 25.03.2015

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der Rohölpreise. US-Rohöl gilt als Referenzprodukt. Die Entwicklung dieses Produkts dominiert in der Regel auch die Preise für Heizöl und Benzin. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten oder Dollarkurs jedoch abweichen.

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