Ölpreis-Marktnews: Archiv

Ölpreise sinken – Prognosen für US-Lagerbestände steigend

07.04.2015

Die Ölpreise sind am Dienstag gesunken. Laut der Prognose der US-Investmentbank Goldman Sachs werden die Ölreserven in den USA weiter steigen, was auf die Preise drückt. Ein Fass Rohöl (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Mai kostete am Morgen 57.51 US-Dollar. Das waren 61 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) sank um 43 Cent auf 51.71 US-Dollar.

Die Rohstoffexperten von Goldman Sachs erwarten weiterhin gefüllte Lager in den USA. Die letzten Bestandsdaten zeigten jeweils einen konstanten Zuwachs der Ölreserven. Sofern sich die Prognose von Goldman Sachs bewahrheitet, werden die rekordhohen Lagerbestände die Ölpreise bis ins kommende Jahr weiter belasten.

Das Atomabkommen mit dem Iran spricht für eine weitere Ölschwemme auf dem Markt. Da jedoch zuerst die technischen Bedingungen und die Kontrollen der Atomanlagen geklärt sein müssen, wird dies noch eine Weile dauern – die blockierten Ölmengen werden nach frühestens sechs Monaten auf den Markt gelangen.

Saudi-Arabien hat erneut seine Preise für Exporte nach Asien erhöht. Daraus lässt sich schliessen, dass die Nachfrage anzieht. Hingegen wurde das saudische Öl für Kunden aus den USA und Europa leicht verbilligt.

Weiterhin ist der Ölmarkt gesättigt. Die Produzenten produzieren hohe Mengen an Öl und von Förderkürzungen zur Preisunterstützung ist keine Rede.

Eine regelmässige Kontrolle im Tank ist nach wie vor sehr wichtig. Bestellen Sie bei Bedarf frühzeitig. Für kurzfristige Lieferungen (zuschlagspflichtig) kontaktieren Sie uns bitte telefonisch unter 0844 000 000.

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Stand: 07.04.2015, nächstes Update: 08.04.2015

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der Rohölpreise. US-Rohöl gilt als Referenzprodukt. Die Entwicklung dieses Produkts dominiert in der Regel auch die Preise für Heizöl, Diesel und Benzin. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten oder Dollarkurs jedoch abweichen.

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