Ölpreis-Marktnews: Archiv

Wochentief der Ölpreise vor Opec-Treffen

05.06.2015

Am Freitag sind die Ölpreise im frühen Handel etwas gestiegen, nachdem sie in den letzten zwei Tagen einen kräftigen Satz nach unten machten. Ein Fass Rohöl (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juli kostete am Morgen 62.23 US-Dollar. Das waren 20 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um neun Cent auf 58.09 US-Dollar.

Aktuell gibt es eher preisdrückende Impulse am Ölmarkt. Das Treffen der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) steht diese Woche im Mittelpunkt. Die zwölf Ölminister der Mitgliedsländer treffen sich heute Vormittag in Wien und beraten sich über ihre Fördermengen. Trotz des tiefen Ölpreises wird keine Reduktion der Förderquoten erwartet, sondern eine Beibehaltung oder gar Erhöhung. Damit würde die Opec ihrer Strategie treu bleiben und die Marktanteile verteidigen. Bereits heute produzieren die Opec-Staaten deutlich mehr, als mit der Förderquote von 30 Millionen Fass pro Tag vereinbart.

Innerhalb der Opec gibt es unterschiedliche Meinungen: Einige Produzenten wie Venezuela, die stark auf die Einnahmen aus dem Ölgeschäft angewiesen sind, sprechen sich für eine Produktionskürzung aus. Doch besonders das Zugpferd der Organisation, Saudi-Arabien, gibt eine andere Richtung vor.

Die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF) empfahl den USA gestern mit der Zinsanhebung bis nächstes Jahr zu warten, da die Entwicklungen noch nicht so weit seien. Der US-Dollar notierte anschliessend erneut schwächer. Ausserdem verringerte der IWF seine Wachstumsprognose für die grösste Volkswirtschaft der Welt in diesem Jahr von 3.1 auf 2.5 Prozent.

Griechenland hat den IWF um einen Zahlungsaufschub im Juni gebeten. Allein an den IWF müsste das Land in diesem Monat 1.6 Millionen Euro zurück zahlen. Wenn der Aufschub nicht bewilligt wird, droht Griechenland der Staatsbankrott.

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Stand: 05.06.2015, nächstes Update: 06.06.2015

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der Rohölpreise. US-Rohöl gilt als Referenzprodukt. Die Entwicklung dieses Produkts dominiert in der Regel auch die Preise für Heizöl, Diesel und Benzin. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten oder Dollarkurs jedoch abweichen.

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