Ölpreis-Marktnews: Archiv

Ölpreise fallen nach turbulentem Wochenende

29.06.2015

Die Ölpreise sind zu Wochenbeginn gefallen, nachdem die Verhandlungen zwischen Griechenland und seinen Gläubigern am Wochenende gescheitert waren. Ein Fass Rohöl (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im August kostete am Morgen 62.49 US-Dollar. Das waren 77 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) sank um 89 Cent auf 58.74 US-Dollar.

Die Zahlungsunfähigkeit und der Austritt Griechenlands aus der Eurozone scheint immer näher zu rücken. Die Schulden beim IWF (Internationaler Währungsfond) über rund 1.5 Milliarden Euro müssen per 30. Juni zurück bezahlt werden. Das laufende Hilfsprogramm müsste Griechenland dazu noch die fehlenden 7.2 Milliarden Euro zur Verfügung stellen. Die Griechen haben jedoch das Angebot der Gläubiger abgelehnt, da sie die geforderten Bedingungen nicht erfüllen wollen. Am 5. Juli werden die Verhandlungen weitergeführt. Als Reaktion auf die drohende Staatspleite Griechenlands sind heute Morgen im Handel in Asien auch die Ölpreise gesunken.

Die für den Ölmarkt wichtigen Atomgespräche mit dem Iran hätten ebenfalls bis Ende Juni zu einem Ende kommen sollen. Jedoch beharren die Parteien auf ihren Forderungen und die Frist für die Einigung wurde verlängert. Der Iran zeigt sich nicht damit einverstanden, dass die Nuklearforschung dauerhaft unterbunden wird und die militärischen Anlagen von Ausländern untersucht werden dürfen. Die fünf UN-Vetomächte und Deutschland sind ausserdem nicht bereit, die Sanktionen gegen den Iran sofort aufzuheben, sondern erst wenn der Iran die wichtigsten Forderungen erfüllt hat. Nach der Aufhebung der Sanktionen könnte aus dem Iran eine hohe Menge an Öl auf den bereits gut versorgten Markt geschwemmt werden. Sofern die Bedingungen verletzt würden, sollen die Sanktionen laut Frankreichs Aussenminister Roland Fabius sofort wieder in Kraft treten.

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Stand: 29.06.2015, nächstes Update: 30.06.2015

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der Rohölpreise. US-Rohöl gilt als Referenzprodukt. Die Entwicklung dieses Produkts dominiert in der Regel auch die Preise für Heizöl, Diesel und Benzin. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten oder Dollarkurs jedoch abweichen.

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