Ölpreis-Marktnews: Archiv

Ölpreise treten auf der Stelle

23.07.2015

Die Ölpreise haben sich am Donnerstag kaum bewegt. Ein Fass Rohöl (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im September kostete am Morgen 56.11 US-Dollar. Das waren zwei Cent weniger als am Mittwoch. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 14 Cent auf 49.33 US-Dollar.

Nach dem deutlichen Preisverfall im zweiten Halbjahr 2014 konnten sich die Ölpreise dieses Jahr zunächst etwas stabilisieren. In den vergangenen Wochen ging es mit dem Ölkomplex jedoch wieder bergab. Händler begründen die Verluste mit dem nach wie vor hohen Angebot an Rohöl auf dem Weltmarkt und der hoch bleibenden Ölförderung, insbesondere der Staaten der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC).

Aktuell ist ausserdem der US-Dollar stark, was die Nachfrage und damit die Ölpreise zusätzlich belastet. Da der Rohstoff in Dollar gehandelt wird, verteuert er sich für Käufer ausserhalb des Dollarraums.

Die gestern Nachmittag vom US-Energieministerium veröffentlichten Lagerbestandsdaten bestätigten den zuvor vom American Petroleum Institute (API) angekündigten Aufbau der Ölreserven in den USA. In den Summe meldete das Energieministerium jedoch eine geringere Zunahme von 1 Million Fass gegenüber der Vorwoche – API meldete 2.3 Millionen Fass. Die Benzinbestände sind um 1.7 Millionen Fass gesunken, was die gestiegene Benzinnachfrage bestätigte und zuerst für steigende Ölpreise sorgte. Der Auftrieb hielt jedoch nicht lange an und gegen Abend begannen die Notierungen wieder zu bröckeln.

Eine regelmässige Kontrolle im Tank ist nach wie vor sehr wichtig. Bestellen Sie bei Bedarf frühzeitig. Für kurzfristige Lieferungen (zuschlagspflichtig) kontaktieren Sie uns bitte telefonisch unter 0844 000 000.

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Stand: 23.07.2015, nächstes Update: 24.07.2015

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der Rohölpreise. US-Rohöl gilt als Referenzprodukt. Die Entwicklung dieses Produkts dominiert in der Regel auch die Preise für Heizöl, Diesel und Benzin. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten oder Dollarkurs jedoch abweichen.

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