Ölpreis-Marktnews: Archiv

Ölpreise setzen Sinkflug fort

29.07.2015

Die Ölpreise sind am Mittwoch weiter gesunken. Ein Fass Rohöl (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im September kostete am Morgen 53.09 US-Dollar. Das waren 21 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) sank um 20 Cent auf 47.78 US-Dollar.

Aufgrund des hohen Angebots an Rohöl auf dem Weltmarkt bröckeln die Ölpreise auf ihrem sehr tiefen Niveau vor sich hin. Es droht per Ende Juli der stärkste Preiseinbruch innerhalb eines Monats in diesem Jahr zu werden. Trotz der anhaltenden Situation dieses Angebotsüberhangs produzieren die Förderländer weiterhin rekordhohe Mengen.

Am Dienstag wurden nach Börsenschluss die Lagerbestandsdaten des privaten American Petroleum Institutes (API) veröffentlicht, die ein gemischtes Bild zeigten: Die Rohölbestände in den USA gingen im Vergleich zur Vorwoche um zwei Millionen Fass zurück, während die Vorräte an Heizöl und Diesel bzw. Benzin in der Summe um 5.6 Millionen Fass gestiegen sind. Heute Nachmittag werden die offiziellen Bestandsdaten der US-Regierung veröffentlicht.

Am Devisenmarkt wird heute mit Spannung auf die beginnenden Juli-Meetings des Offenmarkt-Ausschusses der Fed (Federal Reserve) geblickt, an der es neue Erkenntnisse über den Start der Zinswende geben könnte. Laut Experten wird diese am Mittwochabend zwar noch nicht verkündet werden, jedoch ist dies die letzte Zusammenkunft vor der September-Sitzung, bei welcher mit der Zinserhöhung gerechnet wird.

Eine regelmässige Kontrolle im Tank ist nach wie vor sehr wichtig. Bestellen Sie bei Bedarf frühzeitig. Für kurzfristige Lieferungen (zuschlagspflichtig) kontaktieren Sie uns bitte telefonisch unter 0844 000 000.

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Stand: 29.07.2015, nächstes Update: 30.07.2015

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der Rohölpreise. US-Rohöl gilt als Referenzprodukt. Die Entwicklung dieses Produkts dominiert in der Regel auch die Preise für Heizöl, Diesel und Benzin. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten oder Dollarkurs jedoch abweichen.

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