Ölpreis-Marktnews: Archiv

Ölpreise ziehen Abwärtstrend weiter

17.08.2015

Die Ölpreise knüpften an ihre Verluste der Vorwoche an und sind weiter gesunken. Ein Fass Rohöl (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober kostete am Montagmorgen 48.65 US-Dollar. Das waren 54 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) sank um 51 Cent auf 41.99 US-Dollar. Somit haben die Ölpreise nach einer kurzzeitigen Erholung am Freitag ihre Talfahrt  fortgesetzt.

Am Wochenende gab es positive Signale für das Atomprogramm mit dem Iran. Laut der Internationalen Atom-Energiebehörde (IAEA) wurden vom Iran Informationen über das Abkommen unter Einhaltung der Frist an die Behörde übermittelt. Dies gelte als Zeichen für die Umsetzung des Deals, erklärten Händler.

Der Iran und die fünf UN-Vetomächte plus Deutschland hatten im Juli die Verhandlungen um das Atomabkommen beendet und eine Einigung erzielt. Es beinhaltet die Aufhebung von Wirtschaftssanktionen gegen den Iran, die die Ölexporte des Landes deutlich erhöhen würden. Da der Ölmarkt bereits jetzt überversorgt ist, wirkt sich die Aussicht auf eine weitere Ölschwemme preisdrückend aus.

Weiter belastend wirkte sich der am Freitagabend veröffentlichte Baker Hughes Report aus, wonach die aktiven Bohranlagen in den USA zum vierten Mal in Folge, um zwei auf 672 gestiegen sind.

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Stand: 17.08.2015, nächstes Update: 18.08.2015

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der Rohölpreise. US-Rohöl gilt als Referenzprodukt. Die Entwicklung dieses Produkts dominiert in der Regel auch die Preise für Heizöl und Benzin. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten oder Dollarkurs jedoch abweichen.

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