Ölpreis-Marktnews: Archiv

Ölpreise anfangs Woche leicht schwächer

14.09.2015

Die Ölpreise sind am Montag mit leichten Verlusten in die Woche gestartet. Ein Fass Rohöl (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober kostete am Morgen 47,77 US-Dollar. Das waren 37 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) sank um acht Cent auf 45,55 US-Dollar.

Analysten der amerikanischen Investmentbank Goldman Sachs rechnen aufgrund der Überversorgung des Ölmarkts mit weiteren Preisrutschen. Nach ihrer Einschätzung könnten die Rohöl-Notierungen für WTI-Öl auf 20 US-Dollar pro Fass sinken. Auch wenn die Fördermengen der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) sinken würden, bliebe der Markt deutlich überversorgt.

Etwas anders sieht das die US-Energiebehörde EIA. In ihrem Monatsbericht ging heraus, dass mit einer verringerten Ölförderung gerechnet werden kann. Besonders in Nordamerika könne die Produktion bei den tiefen Ölpreisen nicht auf dem aktuellen Niveau weiter geführt werden. Tatsächlich werden immer wieder Bohranlagen aus dem Betrieb genommen. Da durch die tiefen Ölpreise die Nachfrage steigt, könnten die Preise bald anziehen.

Aus China wurden am Wochenende wieder schwache Konjunkturdaten zur Industrieproduktion gemeldet, was auf eine abnehmende Ölnachfrage aus dem Reich der Mitte hindeutet. Experten rechnen mit zusätzlichen Massnahmen der Regierung zur Stützung des Wirtschaftswachstums.

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Stand: 14.09.2015, nächstes Update: 15.09.2015

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der Rohölpreise. US-Rohöl gilt als Referenzprodukt. Die Entwicklung dieses Produkts dominiert in der Regel auch die Preise für Heizöl und Benzin. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten oder Dollarkurs jedoch abweichen.

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