Ölpreis-Marktnews: Archiv

Ölpreise leicht gefallen – Überangebot besteht weiterhin

30.10.2015

Die Ölpreise haben am Donnerstag nach deutlichen Aufschlägen am Vortag leicht nachgegeben. Kurzfristig mögen vielleicht die etwas tiefer als erwarteten Heizölbestände in den USA die Preise beeinflusst haben. Mittelfristig drückt jedoch das Überangebot an Ölprodukten auf die Preise. Russland soll die Ölproduktion im Oktober trotz der weltweiten Ölschwemme erhöht haben. Aufgrund des schwachen Rubel-Kurses leidet Präsident Putins Staatskasse. Die Mehrproduktion von Öl soll das Loch stopfen.

Heute Morgen drücken enttäuschende US-Wirtschaftsdaten auf die Notierungen. So hat sich das Wirtschaftswachstum in Amerika deutlich verlangsamt, die Hausverkaufszahlen sind rückläufig. Kommende Woche wird der wichtige chinesische Einkaufsmanagerindex veröffentlicht.
 
Aktuell tendieren die Ölnotierungen weicher. Ein Fass Rohöl der Nordseesorte Brent kostet 42 Cent weniger als gestern. Die Lage auf dem Rhein hat sich nicht verändert. Für die kommenden fünf Tage sind keine Niederschläge angesagt, was die Fracht in die Schweiz erschwert und verteuert.

Eine regelmässige Heizöl - Kontrolle im Tank ist nach wie vor sehr wichtig. Bestellen Sie bei Bedarf frühzeitig. Für kurzfristige Lieferungen (zuschlagspflichtig) kontaktieren Sie uns bitte telefonisch unter 0844 000 000.

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Stand: 30.10.2015, nächstes Update: 31.10.2015

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der Rohölpreise. US-Rohöl gilt als Referenzprodukt. Die Entwicklung dieses Produkts dominiert in der Regel auch die Preise für Heizöl und Benzin. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten oder Dollarkurs jedoch abweichen.

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